Workshop-Methoden

120 Methoden, die wir wirklich einsetzen.

Bewährte Methoden für Moderator:innen, Personaler:innen, Teamleiter:innen, Trainer:innen und alle, die Workshops gestalten. Filtere nach der gesuchten Phase des Workshops und klicke auf eine Methode für die Details.

Starter

100 Dinge

Lockerer Einstieg in eine Thematik

Starter

100 Dinge

Ziel

Lockerer Einstieg in eine Thematik

Ablauf

Es werden entweder Karten an die Teilnehmenden verteilt oder Flipcharts aufgestellt. Dann werden Gruppen von maximal fünf Personen gebildet. Die anschließende Herausforderung: innerhalb von fünf Minuten soll die Gruppe insgesamt 100 Antworten auf eine bestimmte Frage finden. Beispiel: „Was finde ich am Projekt XY gut?“. Die Teilnehmenden schreiben drauf los. Die ersten Antworten fallen sehr leicht, die letzten wiederum immer schwerer, was zu Zeitnot aber auch positivem Stress führt. Am Flipchart darf es dabei ruhig ein kleines, operatives Gedränge geben.

Infos

Anschließend können die Antworten geclustert werden, sodass man hieraus Tendenzen erkennen kann.

Material

Stifte, Karten oder Flipcharts

Inhaltlich

4L

Prägnante Methode zur Retrospektive auf einen bestimmten Zeitraum, Maßnahme, etc.

Inhaltlich

4L

Ziel

Prägnante Methode zur Retrospektive auf einen bestimmten Zeitraum, Maßnahme, etc.

Ablauf

Die Teilnehmenden betrachten das, worauf sich der Rückblick bezieht, in vier Kategorien: Liked (Was hat in….gut funktioniert - und woran haben wir das gemerkt?) Learned (Was haben wir in der Zeit gelernt?) Lacked (Was hätten wir besser machen können?) Longed for (Was hätten wir gebraucht, was nicht vorhanden war?)

Infos

Diese Methode ist leicht zugänglich und lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Mit 4L kann man Zeiträume (wie z.B. Sprints) ebenso betrachten wie punktuelle Veränderungen (z.B. Einführung einer neuen Software). Der Schwerpunkt liegt hier in der strukturierten Rückschau, noch nicht so sehr auf die Ableitung von konkreten Maßnahmen. Deshalb lässt sich 4L hervorragend mit der Methode DAKI kombinieren. Zentral ist, dass in der Fragestellung deutlich ausgedrückt wird, was genau die Teilnehmer betrachten sollen.

Material

Karten und Stifte. Alternativ Flipchart oder ein virtuelles Board

Starter

Agenda in Frageform

Einen Workshop noch kundenzentrierter gestalten

Starter

Agenda in Frageform

Ziel

Einen Workshop noch kundenzentrierter gestalten

Ablauf

Die Teilnehmenden besuchen einen Workshop um zu lernen und Impulse mitzunehmen, aber vor allem um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Dies kann man plakativ und zielführend nutzen, indem man zu den einzelnen Abschnitten des Workshops passende Fragen stellt und diese dann als Agenda dienen. Z.B. „1. Was genau ist Agilität? 2. Warum macht sie für uns Sinn? 3. Wie kann man diese begünstigen?“ etc. In jedem Abschnitt des Workshops sollte der Moderator die notwendigen Inhalte liefern, um Antworten auf diese Fragen zu geben. Diese Methode hilft dem Moderator auch, wenn die Diskussion sich in eine ungewollte Richtung verselbstständigt. „Hilft uns das, diese Frage zu beantworten?“ ist dann eine gute Intervention.

Infos

Man könnte die Teilnehmenden selbst die Fragen zu Beginn aufstellen lassen. Ebenso können sie zum Ende eines jeden Abschnitts die Antworten selbst aufschreiben und neben die Fragen kleben.

Material

(Klebe-) Karten

Starter

Agile Agenda

Eine flexible Workshop-Agenda mit Möglichkeiten zur Anpassung

Starter

Agile Agenda

Ziel

Eine flexible Workshop-Agenda mit Möglichkeiten zur Anpassung

Ablauf

Die Moderatorin klebt nebeneinander die drei Karten „to do“, „in progress“ und „done“ (oder eine deutsche Version dieser). Dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder sie klebt die geplanten Inhalte unter „to do“ und verschiebt diese weiter zu „in progress“, wenn sie stattfinden und später zu „done“. Oder aber sie entwickelt die Agenda im Gespräch mit den Teilnehmenden. Auch eine Mischform beider Vorgehen ist möglich: einige Inhalte sind bereits vorgefertigt, an anderer Stelle einigen sich Teilnehmenden und Moderatorin kurz vor dem Workshop auf zusätzliche.

Infos

Um tatsächlich einen Workshop aus dem Stand und mit den Teilnehmenden zu gestalten, ist ein hohes Maß an thematischer und didaktischer Erfahrung erforderlich. Zugleich ergibt dies aber eine sehr kundenorientierte Veranstaltung, die in Erinnerung bleiben wird.

Material

Klebekarten, Stift oder digitales Board.

Abschluss

Ampel-Feedback

Vorbereitete Fragen werden per rot, gelb oder grün beantwortet

Abschluss

Ampel-Feedback

Ziel

Vorbereitete Fragen werden per rot, gelb oder grün beantwortet

Ablauf

Die Moderatorin formuliert Fragen, die ihr oder den Teilnehmenden wichtig sind. Als Antwort halten die Teilnehmenden Karten in den Farben rot, gelb und grün hoch. Bei jeder Frage wird abgesprochen, was diese Farben bedeuten. Bei der einen heißt rot, dass man einen Inhalt überhaupt nicht verstanden hat (entsprechend grün dafür, es voll und ganz verstanden zu haben). Bei einer anderen steht gelb dafür, dass man die Inhalte in seinem Arbeitsalltag nur bedingt nutzen kann. Und bei wieder einer anderen heißt grün, dass man voller Energie aus dem Workshop geht (rot bedeutet entsprechend, dass der Akku leer ist).

Infos

Die Moderatorin sollte auf das Flipchart die Ergebnisse je Frage festhalten, um eine simple aber schnelle Evaluation durchzuführen.

Material

Rote, gelbe und grüne Karten, vorbereitetes Flipchart, Stift

Inhaltlich

Auf mehreren Stühlen

Abgleich vom Selbst- und Fremdbild eines Teams

Inhaltlich

Auf mehreren Stühlen

Ziel

Abgleich vom Selbst- und Fremdbild eines Teams

Ablauf

Die Teammitglieder sollen zunächst ihr Selbstbild aufstellen. Dazu formuliert der Moderator Leitfragen, wie z.B. „Was ist unsere größte Leistung?“, „Wie sehen wir unsere Kommunikation / die Produkte?“, „Wie haben wir uns entwickelt?“ etc. Also durchaus anspruchsvolle Fragen. Danach werden mehrere Stühle im Raum platziert und mit wichtigen Stakeholdern beschriftet. Also z.B. „Der Kunde“, „Die Geschäftsführung“, „Team XY“ etc. Während man nun die Antworten auf die Leitfragen des ersten Teils durchgeht, dürfen sich diejenigen Teammitglieder auf diese Stühle setzen, die diese Perspektive einnehmen können. Sie sollen nun von dieser Position aus die Antworten des Teams bestätigen, ihnen widersprechen oder sie ergänzen. Auf diesen Plätzen darf durchgetauscht werden. Der Moderator sollte die Anmerkungen notieren, da sie das vermutete Fremdbild darstellen.

Infos

Der Anspruch an den Moderator ist hoch, da er einseitige Sichtweisen, Verzerrungen und andere Muster erkennen und dem Team spiegeln sollte.

Material

Stühle, Karten, Stifte, Metaplanwände oder Flipcharts

Inhaltlich

Aufstehen und (fast) gehen

Workshops kurz vor dem Abbruch werden gerettet

Inhaltlich

Aufstehen und (fast) gehen

Ziel

Workshops kurz vor dem Abbruch werden gerettet

Ablauf

Stellenweise sind die Vorzeichen und Rahmenbedingungen im Kontext von (Team-) Workshops so ungünstig, dass es vor Ort zu einer Eskalation kommt und der Wunsch nach dem Abbrechen des Workshops aufkommt (bei der Moderatorin und/oder den Teilnehmenden). Doch bevor man es tatsächlich umsetzt, aufsteht und geht, kann eine letzte Intervention eventuell noch eine Wendung herbeiführen: Hierzu bietet die Moderatorin an, den Workshop tatsächlich gleich abzubrechen, sie habe nur noch eine abschließende Frage. Diese kann in etwa lauten: "Was ist DIE EINE Sache, auf die wir uns noch schnell einigen können?" oder "Welche kleinste Bewegung haben wir dennoch erzielt?", "Was ist jetzt anders als vorher?" oder "Was bleibt übrig?" Stellenweise ergibt diese letzte Aktion doch noch eine interessante oder fruchtbare Diskussion und kann in manchen Fällen sogar dazu führen, dass man sich doch noch eine Weile zusammensetzt und über die Dinge diskutiert. Das Wissen darum, dass gleich abgebrochen wird, verleitet manchen doch noch dazu, die Dinge zu benennen oder an mögliche Lösungen zu denken.

Infos

Selbstverständlich kann es sein, dass die Teilnehmenden dabei bleiben und sagen, gar nichts hätte sich verbessert oder dass man sich auf nichts einigen könnte. Aber da ohnehin kaum etwas zu verlieren ist an dieser Stelle, kann diese Intervention stellenweise nützlich sein.

Material

Mut der Verzweiflung 🙂

Abschluss

Baum der Erkenntnis

Die Kern-Impulse und Erfahrungen der Teilnehmenden (an einem Training oder Workshop) werden deutlich

Abschluss

Baum der Erkenntnis

Ziel

Die Kern-Impulse und Erfahrungen der Teilnehmenden (an einem Training oder Workshop) werden deutlich

Ablauf

Der Moderator hat einen großen, gezeichneten Baum vorbereitet. Die Teilnehmenden nennen ihre persönliche „Frucht“, die sie aus dem Workshop mitnehmen. Das kann ein Lerninhalt, ein Feedback oder ein anderer Impuls sein. Der Moderator schreibt diese (in rot wie Früchte?) in die Baumkrone. Alternativ kann man bereits zu Beginn des Trainings darum bitten, Erkenntnisse zu notieren, sobald sie entstehen.

Infos

Häufig machen die Teilnehmenden bei dieser Methode mit Erstaunen die Feststellung, wie viele interessante und prägende Inhalte im Workshop vermittelt wurden.

Material

Vorgefertigter Baum mit großer, grüner Krone. Am besten mit breiten Wachsmalern gezeichnet.

Inhaltlich

Bewertung mit

Systematische Priorisierung oder Gewichtung

Inhaltlich

Bewertung mit

Ziel

Systematische Priorisierung oder Gewichtung

Ablauf

Die beste (und von allen favorisierte) Lösung soll die meisten Punkte erhalten, wobei aber mehrere Aspekte je Idee betrachtet werden sollen. Wenn z.B. zehn Lösungsideen gefunden wurden, werden sechs Punkte vergeben (Formel: Anzahl Ideen/2+1). Für jedes Bewertungskriterium wird extra gepunktet. Maximale Punkte für eine Lösung: Anzahl Ideen/3 Punkte.

Infos

Um „Pulkbildung“ zu vermeiden, kann anonym bepunktet werden.

Material

Vorbereitetes Raster, Stifte, Klebepunkte

Abschluss

Bingo!

Die Teilnehmenden reflektieren das Gelernte und resümieren es in eigenen Worten. Nicht Verstandenes kann abschließend geklärt werden.

Abschluss

Bingo!

Ziel

Die Teilnehmenden reflektieren das Gelernte und resümieren es in eigenen Worten. Nicht Verstandenes kann abschließend geklärt werden.

Ablauf

Der Moderator bereitet für alle Teilnehmenden ein Blatt mit je fünf mal fünf Kästchen (insgesamt 25) vor. Jedes Kästchen enthält eine Frage zum Workshopinhalt. Die Teilnehmenden gehen im Raum herum und stellen sich jeweils eine Frage, danach erfolgt ein Wechsel. Für jede beantwortete Frage gibt der Partner dem Fragestellenden eine Unterschrift. Gewonnen hat, wer zuerst „Bingo!“ erreicht hat, d.h. eine vollständige Reihe waagerecht, senkrecht oder diagonal abgeschlossen hat. Im Anschluss an die Übung fragt der Moderator, ob bestimmte Themen noch einmal erläutert werden sollen.

Infos

Gerade bei schwierigen Sachverhalten empfiehlt es sich, die betreffenden Flipcharts o.ä. noch gut sichtbar im Raum aufzuhängen.

Material

Vorbereitetes Arbeitsblatt, Stifte

Starter

Brainstorming… aber richtig!

Eine der bekanntesten Methoden, um Ideen und Lösungen zu sammeln.

Starter

Brainstorming… aber richtig!

Ziel

Eine der bekanntesten Methoden, um Ideen und Lösungen zu sammeln.

Ablauf

Die Methode bedarf an sich nur einer kurzen Erklärung: die Teilnehmenden stecken ihre Köpfe zusammen und generieren so schnell Inhalte zum Weiterarbeiten. Dies sollte dennoch nicht „einfach so“ geschehen, sondern sollte anhand folgender Regeln moderiert werden: • Eine Wertung der Beiträge sollte vermieden werden • Unorthodoxe/ungewöhnliche/mutige Ideen sollten gefördert werden • Die Ideen der Teilnehmenden sollten von anderen weiterentwickelt werden • Fokus auf das Thema/Problem/Frage muss gewahrt werden • Ergebnisse sollten ständig visualisiert werden • Qualität der Beiträge wird durch Reflexion und längere Dauer gesteigert

Infos

Der Moderator sollte diese (und ggf. zusätzliche) Regeln auf einem Flipchart festlegen.

Material

Flipchart mit Regeln, leeres Flipchart, Stifte, kreative Köpfe.

Abschluss

Brief an mich selbst

Die Teilnehmenden nehmen sich etwas vor und erinnern sich selbst daran

Abschluss

Brief an mich selbst

Ziel

Die Teilnehmenden nehmen sich etwas vor und erinnern sich selbst daran

Ablauf

Sofern es im Workshop um Inhalte ging, bei denen die Teilnehmenden sich eine Veränderung, Entwicklung oder Anpassung vorgenommen haben, kann man dieses Vorhaben folgendermaßen verstärken: man lässt sie einen Brief an sich selbst schreiben, in einen Umschlag stecken und zukleben. Hierzu kann der Moderator vorgefertigte Satzanfänge mitbringen (z.B. „In einem halben Jahr möchte ich…“ oder „Um mein Vorhaben XY umzusetzen, nehme ich mir heute vor…“). Der Moderator kann diese Briefe den Teilnehmenden mitgeben und sie z.B. per Email an das Öffnen in einiger Zeit erinnern, oder er nimmt sie mit und schickt ihnen diese nach einiger Zeit zu.

Infos

Eine gute Alternative sind Onlinedienste, die eine Email an einen selbst in einiger Zeit versenden. Diese sind meistens kostenlos und können per Suchmaschine gefunden werden.

Material

Vorgefertigte Blankobriefe, alternativ Link zu einem Onlineanbieter

Starter

Company Quiz

Mehr über das eigene Unternehmen erfahren

Starter

Company Quiz

Ziel

Mehr über das eigene Unternehmen erfahren

Ablauf

Die Moderatorin muss im Vorfeld einige Zahlen, Daten und Trivia über das Unternehmen sammeln. Darunter auch vieles, was in der täglichen Arbeit kaum jemand wissen kann. Anschließend gestaltet sie ein Online-Board mit Fragen zu den gesammelten Daten (z.B. „Wann wurde es gegründet?“). Dieses Board wird mit den Teilnehmenden geteilt und nun sollen sie digital ihre Antworten zu den Fragen geben. Zum Schluss werden die Auflösungen genannt und mit den Antworten der Teilnehmenden. verglichen

Infos

Man kann mit etwas Aufwand ein Punktesystem aufstellen, wodurch man einen Sieger ermitteln kann. Z.B. 3 Punkte für „Volltreffer“, 2 für „nah dran“, 1 für „zumindest kreativ“ und 0 für „ganz daneben“.

Material

Fakten und Trivia zum Unternehmen, interaktives Board mit Kommentarfunktion, eventuell Bewertungssystem

Inhaltlich

Crazy 8

In kürzester Zeit zahlreiche Ideen generieren und später zu umsetzbaren Maßnahmen weiterdenken

Inhaltlich

Crazy 8

Ziel

In kürzester Zeit zahlreiche Ideen generieren und später zu umsetzbaren Maßnahmen weiterdenken

Ablauf

Wenn eine Gruppe zunächst in einen kreativen Modus zur Ideengenerierung kommen soll, kann die Moderatorin folgenderweise vorgehen: sie schreibt die zu lösende Herausforderung oder das Ziel auf eine Karte und malt zudem eine Skala daneben. Diese soll sich von unten nach oben erstrecken. Ganz unten steht "Moderat" und ganz oben "Verrückt". Nun sollen die Teilnehmenden in Kleingruppen und innerhalb einer recht kurzen Zeit - maximal 15 Minuten - acht Ideen erdenken. Diese sollen möglichst verrückt sein, das ist Teil der Methode. Anschließend kommen alle zusammen und man stellt seine Ideen vor (oder zumindest die "verrückteste Auswahl"). Diese werden dann auf der Skala als Klebekarte platziert. Zum Ende schaut man sich die "verrückte" Spitzenidee an und versucht, diese zu etwas zu verändern, das realitätsnah und umsetzbar ist. Das kann man auch mit den anderen Ideen machen.

Infos

Vor allem wenn man "bereits alles versucht" hat, kann diese kreative Methode ganz neue Impulse generieren und einen Durchbruch erzielen.

Material

Klebekarten, "Verrückte" Skala

Inhaltlich

DAKI

Ableitung von konkreten Maßnahmen aus Erfahrungen in einem Zeitraum, Projekt, etc.

Inhaltlich

DAKI

Ziel

Ableitung von konkreten Maßnahmen aus Erfahrungen in einem Zeitraum, Projekt, etc.

Ablauf

Die Teilnehmenden betrachten einen Vorgang, eine Erfahrung, den Sprint oder ein Projekt, in vier Kategorien: Drop (Was brauchen/machen wir nicht mehr?) Add (Was brauchen wir in Zukunft, um xxx gut bewältigen zu können?) Keep (Was hat sich in der Krise so bewährt, dass wir es beibehalten wollen?) Improve (Was war im Prinzip schon gut, aber müsste nachgesteuert werden?)

Infos

DAKI strukturiert prägnant, was sich aus gemachten Erfahrungen für die Zukunft ableiten lässt. Es geht hier weniger um eine globale Nachbetrachtung, sondern darum, was aus XY folgt. Deshalb eignet sich DAKI im Nachgang zu 4L. Damit DAKI gut funktioniert, ist wichtig, dass in der Fragestellung präzise formuliert wird, was genau die Teilnehmer betrachten sollen.

Material

Karten und Stifte. Alternativ Flipchart oder ein virtuelles Board

Inhaltlich

Das typische

Das Team stellt (auf einem Umweg) typische Eigenschaften für sich selbst auf

Inhaltlich

Das typische

Ziel

Das Team stellt (auf einem Umweg) typische Eigenschaften für sich selbst auf

Ablauf

Der Moderator bittet darum, an einer Metaplanwand ein typisches, jedoch fiktives Teammitglied zu definieren. Zunächst können es Äußerlichkeiten sein: „Es ist ein Mann, er ist Mitte fünfzig und hat Lachfältchen“ etc. Dann können weitere Eigenschaften hinzukommen: „Er ist technik-affin, mag Meetings nicht…“ etc. Der Moderator kann es unterstützen, indem er Satzanfänge anbietet, wie z.B. „Er ärgert sich über…“, „Er versteht nicht, dass…“, „Was er bräuchte, ist…“ Wenn das Team mit dem fiktiven Kollegen zufrieden ist, können weitere Perspektiven hinzugefügt werden: wie sieht ihn wohl das Team A? Wie die Geschäftsführung? Wie die Klienten? Zudem kann man hinterfragen, wie und wohin „er“ sich entwickeln sollte, was ihn dabei hindert, was ihn beflügelt etc.

Infos

Das Team stellt so auf einem spielerischen Umweg seine eigenen Eigenschaften auf und kann mit einer gewissen Distanz über sich selbst reflektieren.

Material

Metaplanwand, Stifte, Karten

Starter

Dein Background

Spielerisches Kennenlernen in virtuellen Meetings

Starter

Dein Background

Ziel

Spielerisches Kennenlernen in virtuellen Meetings

Ablauf

Die meisten Programme für virtuelle Meetings haben die Möglichkeit, ein individuelles Hintergrundbild hochzuladen und zu nutzen. Dadurch wird der tatsächliche Hintergrund durch eben diese Grafikdatei ersetzt. Dies kann man spielerisch nutzen und die Teilnehmenden bitten – möglichst im Vorfeld – ein bestimmtes Hintergrundbild zu nutzen und im Meeting bzw. Workshop zu kommentieren. Ideen hierzu könnten sein: ein Bild aus der Heimatstadt, der Lieblingsort, das persönliche Hobby, das nächste Reiseziel, Kinder- und Familienfotos, das worauf man stolz ist, die eigene Küche, die Haustür, das Haustier, das Lieblingsbuch etc.

Infos

Je nach Entscheidung, für welches Motiv man sich entscheidet, kann es mal mehr, mal weniger Tiefe und persönliche Einsichten ergeben. Alternativ kann man es auch sehr offen lassen und die Teilnehmenden bitten, ein „eigenes Hintergrundbild“ zu nutzen und dazu etwas zu sagen.

Material

Die Bilddateien der einzelnen Teilnehmenden

Starter

Den Euro wertschätzen

Kurzweilige Aktivierungs-Übung

Starter

Den Euro wertschätzen

Ziel

Kurzweilige Aktivierungs-Übung

Ablauf

Die Moderatorin teilt die Gruppe in mehrere Teams auf, stellt den Timer auf 5 bis 10 Minuten (je kürzer, desto schwieriger) und erteilt zugleich „Google- bzw. Smartphone- Verbot“. Dann stellt sie den Teams die folgende Aufgabe: sie sollen ohne eine Wage das Gewicht einer Münze bestimmen. Die 1-Euro-Münze wiegt 7,50 Gramm und die 2-Euro 8,5 Gramm. Das Team, welches näher an der richtigen Lösung ist, gewinnt (etwas).

Infos

Die Aufgabe ist simpel. Interessant ist aber vor allem die Herangehensweise an die Lösung. Zum einen die Wege, wie sie an das ungefähre Gewicht herankommen. Zum anderen wie die Teams kommunizieren, wer die Initiative ergreift, wer im Hintergrund mitdenkt etc. Daher lohnt es sich, Beobachtungen zu notieren und später zu besprechen

Material

Timer, Münzen

Inhaltlich

Der Ich-Marktplatz

Teammitglieder tauschen sich über ihre Talente und Entwicklungsfelder aus

Inhaltlich

Der Ich-Marktplatz

Ziel

Teammitglieder tauschen sich über ihre Talente und Entwicklungsfelder aus

Ablauf

Jeder Teilnehmende zeichnet sich selbst auf eine runde Karte und schreibt seinen Namen darunter. Dann sucht sich jeder eine freie Wand/eine Tür/ein Fenster und klebt diese Karte auf Kopfhöhe. Anschließend bekommt er zwei farblich unterschiedliche Klebezettel und darf auf die einen seine Stärken, Talente und Erfahrungen schreiben (ein Aspekt pro Karte) und auf die anderen seine Entwicklungsfelder, Schwächen oder Bedarfe. Wenn alle fertig sind, erhalten alle Teilnehmenden kleinere Klebezettel und einen Stift und dürfen nun durch den Raum gehen und sich die „Marktstände“ der Kolleg*innen ansehen. Entdeckt man dabei etwas, das der andere benötigt (z.B. Excel- Können), man selbst aber beherrscht, kann man seinen Namen aufschreiben, daneben kleben und so Hilfe anbieten. Umgekehrt findet man dadurch auch Angebote, die man selbst benötigt. So entsteht nach und nach ein Netzwerk aus gegenseitigen Unterstützungsangeboten.

Infos

Wichtig ist hierbei ein Fotoprotokoll, damit man hinterher den Anbieter und Suchenden wiederfindet und mit ihm oder ihr einen Austausch eingehen kann.

Material

Je Teilnehmenden: 1 runde Karte, drei unterschiedlich farbliche Blöcke von Klebezetteln, Stifte

Inhaltlich

Der Team-Segler

Ähnlich wie die "Maritime Vorstellung", allerdings ergänzt um Teamrollen. Bei Bedarf kann man beide Methoden miteinander verknüpfen

Inhaltlich

Der Team-Segler

Ziel

Ähnlich wie die "Maritime Vorstellung", allerdings ergänzt um Teamrollen. Bei Bedarf kann man beide Methoden miteinander verknüpfen

Ablauf

Die Moderatorin zeichnet das Bild eines Segelschiffs an eine (Metaplan-) Wand. Im ersten Schritt schreiben die Teammitglieder metaphorisch ihre Rolle im Team auf eine Karte, ankleben sie an und erklären. Darunter z.B. jemanden, der im Ausguck sitzt, das Steuer hält, Segel flickt, unter Deck arbeitet etc. Dies gibt bereits viele Impulse, um Erkenntnisse und Maßnahmen anzustoßen. Im zweiten Schritt sollte das Team diejenigen Kräfte aufschreiben, die ihr Vorhaben/das Projekt/die tägliche Arbeit voranbringen und auch diejenigen, die diese bremsen. Diese Anmerkungen werden dann entweder hinter das Segel als Wind oder an den Anker als Gewicht angeklebt und bilden die Grundlage weiterer Diskussionen.

Infos

Wenn man genügend Zeit hat und das Workshop-Ziel es ermöglicht, kann man das Bild noch erweitern, indem man z.B. andere Schiffe (Partnerteams oder Konkurrenz) aufnimmt, aufziehende Stürme benennt oder eine Insel erarbeitet, die das (vorläufige) Ziel der Reise darstellt.

Material

Gezeichnetes Segelschiff, Klebekarten, Stifte

Starter

Der Wissensbaum

Den aktuellen Wissensstand der Teilnehmenden erfassen

Starter

Der Wissensbaum

Ziel

Den aktuellen Wissensstand der Teilnehmenden erfassen

Ablauf

Um den aktuellen Wissensstand zu einem bestimmten Thema zu visualisieren, bittet die Moderatorin, innerhalb von 10 Minuten alle relevanten Inhalte aufzuschreiben, die den Teilnehmenden spontan in den Sinn kommen. Je Klebezettel nur ein Inhalt. Anschließend klebt die Moderatorin diese Karten an die Metaplanwand, auf die sie zuvor einen Baum ohne Blätter gemalt hatte. Dabei sollen zueinander passende Karten geclustert werden und so zu Blättern des Baums werden. An den Ast schreibt sie dann den Oberbegriff zu den einzelnen Kartenclustern.

Infos

Auf diese visuelle Weise kann man schnell erkennen, ob viel/wenig Wissen da ist und ob es Wissensschwerpunkte oder größere Lücken gibt. Daraufhin kann man die Agenda anpassen.

Material

(Klebe-) Karten (möglichst in Farben von Baumblättern) ; vorbereiteter Baum an der Metaplanwand. Oder entsprechendes Set-Up auf einem digitalen Board.

Starter

Die „anderen“ über mich

Die Teilnehmenden stellen sich so vor, als seien sie andere Personen, die über sie selbst reden

Starter

Die „anderen“ über mich

Ziel

Die Teilnehmenden stellen sich so vor, als seien sie andere Personen, die über sie selbst reden

Ablauf

Jeder schreibt verdeckt zwei Personen auf, die ihn kennen. Also z.B. Sporttrainer, Ehefrau, Vorgesetzter, Friseur etc. Bei der anschließenden Vorstellungsrunde spricht er über sich selbst, allerdings aus der Perspektive der Personen („Der Eike kommt nur alle Jubeljahre zum Training und dann steht er nur faul im Abseits herum!“ usw.). Dann soll die Gruppe raten, welche Rolle er gerade eingenommen hat, bevor er die Frage schließlich auflöst. Bei dieser Vorstellung erfährt man ganz neue Facetten über die Person, die in einer förmlichen Vorstellung untergehen würden.

Infos

Manche Teilnehmenden schaffen es, eine schauspielerische Glanzleistung hinzulegen und imitieren z.B. ihren Partner, ihre Mutter, den eigenen Zahnarzt etc. Das gibt ein paar gute Lacher un lockert die Stimmung auf. Diese Methode eignet sich aufgrund des Perspektivwechsels auch dann, wenn das Team sich bereits kennt und lediglich die Moderatorin die Teilnehmende kennenlernen möchte.

Material

Karten, Stifte

Starter

Dreieck der Gemeinsamkeiten

Kennenlern-Methode in Dreierteams

Starter

Dreieck der Gemeinsamkeiten

Ziel

Kennenlern-Methode in Dreierteams

Ablauf

Gruppen zu je drei Teilnehmenden werden gelost. Sie erhalten ein vorbereitetes Blatt mit einem Dreieck darauf. An jede Ecke wird ein Name eines Gruppenmitglieds geschrieben. Dann sollen die Teilnehmenden sich austauschen und Gemeinsamkeiten finden, die dann an die jeweilige Linie geschrieben werden. Wenn also Teilnehmer A und B etwas Gemeinsames finden, wird es an die sie verbindende Linie geschrieben. Sollten alle drei eine Gemeinsamkeit entdecken, wird diese in die Mitte des Dreiecks geschrieben.

Infos

Diese Methode eignet sich auch für gestandene Teams. Die Teilnehmenden entdecken in der Regel dennoch etwas Neues an ihren Teamkolleg:innen.

Material

Stifte, vorbereitete Blätter mit Dreiecken

Inhaltlich

Drop-Box

Ein Thema mit mehreren Facetten wird aufgearbeitet (Methode für ein oder zwei Tage)

Inhaltlich

Drop-Box

Ziel

Ein Thema mit mehreren Facetten wird aufgearbeitet (Methode für ein oder zwei Tage)

Ablauf

Zunächst gilt es, das Gesamtthema in Teilthemen aufzuteilen, um Trennschärfe und Abgrenzung herbeizuführen. Anschließend werden mehrere Boxen oder Kartons aufgestellt und mit den Titeln der Teilthemen beschriftet. Die Moderatorin gibt nun Fragen vor, wie z.B. „Was läuft hier schief?“, „Was bereits gut?“, „Was fehlt?“ etc. Nun sollen die Teilnehmenden zu jedem Teilthema und Frage etwas auf Karten schreiben und in die entsprechende Box einwerfen. Der Kern der Methode besteht darin, dass das Team in kleine Gruppen aufgeteilt wird und jeder von ihnen eine Box zugeteilt wird. Sie sollen nun mit den eingeworfenen Karten arbeiten: zunächst müssen sie geclustert werden und dann sollte lösungsorientiert gedacht werden: die Teilteams überlegen und schreiben auf, wie das Teilthema verbessert, gelöst oder zumindest positiver gesehen werden kann. Im Anschluss werden die Teilthemen vorgestellt und im großen Kreis diskutiert. Wenn die Lösungen und Impulse zum Schluss zusammengeführt werden, ist in der Regel viel bewegt worden und eine lösungsorientierte Stimmung liegt in der Luft.

Infos

Diese Methode ist anspruchsvoll für das Team und auch die Moderatorin, weil es ein größerer Prozess ist, der "zusammengehalten" und gut moderiert werden muss.

Material

Karten, Flipcharts, Stifte, Metaplanwand, Boxen (z.B. Schuhkartons)

Starter

Easy start

Die Teilnehmenden werden noch vor dem Workshop beschäftigt

Starter

Easy start

Ziel

Die Teilnehmenden werden noch vor dem Workshop beschäftigt

Ablauf

Trainer:innen und Moderator:innen kennen die Situation: der Workshop beginnt um neun Uhr, doch die ersten Teilnehmenden sind schon eine halbe Stunde vorher da. Nach einer kurzen Begrüßung entwickelt sich meistens Smalltalk oder erster inhaltlicher Austausch, obwohl die/der Trainer:in die Zeit noch für letzte Vorbereitungen bräuchte. An dieser Stelle bietet es sich an, die Teilnehmenden mit einer ersten, selbstgesteuerten Aufgabe zu beschäftigen. Diese sollte jedoch mit der folgenden Thematik zu tun haben. Leitfragen können z.B. in Einzelarbeit beantwortet oder bepunktet werden. Lockere Diskussionsrunden mit niedrigschwelligen Themen können eingerichtet werden und ein World Café ist sicherlich ebenfalls ein passender Klassiker.

Infos

Die Aufgabe/Beschäftigung sollte so gewählt werden, dass sie einen lockeren Einstieg ermöglich, dennoch die Teilnehmenden beschäftigt und nicht langweilt.

Material

It depends ;o)

Inhaltlich

Einer spricht

Eine (hitzige) Angelegenheit wird ruhig aber erkenntnisreich angesprochen

Inhaltlich

Einer spricht

Ziel

Eine (hitzige) Angelegenheit wird ruhig aber erkenntnisreich angesprochen

Ablauf

Die Moderatorin benennt dasThema, über welches gesprochen und reflektiert werden soll. Beispielsweise den letzten Sprint. Dann nennt sie folgende Regeln: Nur derjenige sagt etwas, den die Moderatorin auffordert Es darf aber nur ein Satz gesagt werden Der Satz muss an den vorhergehenden anknüpfen Dann legen die Teilnehmenden los. Dies ergibt in etwa folgende Sätze (von aufeinanderfolgenden TeilnehmerInnen): „Ich fand den letzten Sprint in Ordnung“. „Wobei wir das Ticket XY nicht geschafft haben.“ „Welches aber nicht machbar war.“ „Vermutlich deshalb, weil wir nicht richtig geplant hatten.“ „Was uns zu der Erkenntnis führt…“

Infos

Was eventuell salopp und beliebig wirkt, kann bei guter Moderation sehr wertvolle Erkenntnisse bringen. Das gesteuerte Sprechen lässt nicht nur jeden zu Wort kommen, sondern lässt auch genau zuhören.

Material

Keines

Inhaltlich

Elvis-Retro

Kreative Themensammlung mit dem King of Rock `n` Roll

Inhaltlich

Elvis-Retro

Ziel

Kreative Themensammlung mit dem King of Rock `n` Roll

Ablauf

Die Moderatorin der Retro (oder des Workshops) gestaltet im Vorfeld eine Metaplanwand mit zwei bis sechs Clustern, in deren Mitte folgende Titel und Fragen stehen: "A little less conversation, a little more action": Worüber reden wir oft, unternehmen aber keine konkreten Schritte? "Devil in disguise": Welche Gefahren könnten derzeit drohen? "Blue suede shoes": Welchen Weg sollten wir (nicht) gehen? "Always on my mind": Woran sollten wir immer denken? Oder: Woran denken wir immer, was wir aber lassen sollten? "Now or never": Womit sollten wir jetzt beginnen? Oder: Was sollten wir jetzt unterlassen? "Return to sender": Was sollten wir nicht annehmen? Die Teilnehmenden sollen nun auf Klebezetteln ihre ersten und intuitiven Antworten schreiben und zu den Titeln schreiben. Später werden diese ausgewertet und es kann ein Maßnahmenplan erarbeitet werden.

Infos

Mit etwas Kreativität lassen sich auch Songs anderer Künstler nutzen.

Material

Vorbereitete Songtitel auf Metaplanwand oder digitalem Board, Klebezettel und Stifte

Inhaltlich

Entscheidungs-Baum

Entscheidungen und ihre Folgen werden visualisiert

Inhaltlich

Entscheidungs-Baum

Ziel

Entscheidungen und ihre Folgen werden visualisiert

Ablauf

Wenn eine wichtige Entscheidung ansteht, kann ein sogenannter Entscheidungsbaum unterstützen. Der Moderator erfragt dabei, mit welchen Folgen zu rechnen ist und visualisiert diese. Er schreibt für jeden Entscheidungsknoten eine rechteckige Karte und erfragt, zu welchem nächsten Punkt diese Entscheidung wohl führen wird. Unveränderbare Zustände/Auswirkungen werden mit runden Karten dargestellt. Auf diesem Weg wird so weit wie möglich visualisiert, welche Folgen die Entscheidungen haben und auf welche Ziele sie letztendlich einzahlen. Sobald eine Entscheidung ausreichend beleuchtet worden ist, kann man sich der Alternative widmen und auch diese visualisieren. Im Anschluss können die Chancen, Risiken und Auswirkungen verglichen werden.

Infos

Der Moderator muss darauf achten, dass die einzelnen „Äste“ des Baums nicht zu spekulativ werden und dadurch die Methode aushöhlen. Mit etwas Geschick ist diese Methode auch online abbildbar. Dazu eignen sich interaktive Boards, die alle Teilnehmnden gleichzeitig nutzen können.

Material

Eckige und runde Karten, Stifte, Metaplanwand A B

Abschluss

Erfolgs-Histogramm

Eine Meeting- oder Workshop-Reihe wird kontinuierlich evaluiert

Abschluss

Erfolgs-Histogramm

Ziel

Eine Meeting- oder Workshop-Reihe wird kontinuierlich evaluiert

Ablauf

Wenn ein Team sich regelmäßig trifft, kann die Moderatorin zum Abschluss immer dieselbe Abfrage machen, welche mit Klebepunkten oder mit Stiften gewertet und in eine Gesamtübersicht eingetragen wird. Die Frage kann lauten, wie effektiv das Meeting empfunden wurde, wie die Stimmung war oder – etwas allgemeiner – wie zufrieden man ist. Dadurch, dass die gleiche Frage nach jedem Treffen gestellt und in die Übersicht aufgenommen wird, kann man Abweichungen sehen und diskutieren.

Infos

Wenn die Moderatorin die Wertung einige Zeit vor Ende des Meetings vornimmt, bleibt noch genügend Zeit zu erfragen, was die Teilnehmenden bräuchten, um beim nächsten Durchgang eine noch bessere Wertung abzugeben.

Material

Vorbereitete Skala auf Flipchart, Stifte oder Klebepunkte

Inhaltlich

Erster und letzter Tag

Reflexion über die Arbeit, das Team und sich selbst

Inhaltlich

Erster und letzter Tag

Ziel

Reflexion über die Arbeit, das Team und sich selbst

Ablauf

Die Moderatorin bittet die Teilnehmenden, sich mit den folgenden zwei Fragen zu befassen: Was habe ich nach meinem ersten Tag hier gedacht und gefühlt? Was würde ich gerne an meinem letzten Tag hier denken und fühlen Anschließend soll sich jeder dazu Notizen machen. Diese werden nach einigen Minuten in der Runde vorgestellt. Die Moderatorin kann die Kernsätze visualisieren. Möglich wäre es auch, Sätze vorzulesen und dann raten zu lassen, wer diese geschrieben haben könnte. Oder aber raten zu lassen, was die Person XY wohl gedacht haben könnte, als sie im Team ankam.

Infos

Diese beiden einfachen Fragen bringen eine überraschende Intimität in die Runde. Man äußert seine anfänglichen Irritationen und Bedenken, aber auch Glücksgefühle und positiven Überraschungen. Und da in der Regel jeder damit abschließt, dass er eines Tages das Team sehr zufrieden verlassen möchte, kann die Moderatorin daran anknüpfen und beispielsweise fragen, was der Einzelne oder das Team tun kann, um diesen Zustand zu erreichen.

Material

Blöcke oder Karten, Stifte

Starter

ESVP – Explorer, Shopper, Vacationer, Shopper

Persönliche Ausgangspunkte/Haltungen von Teilnehmenden herausfinden

Starter

ESVP – Explorer, Shopper, Vacationer, Shopper

Ziel

Persönliche Ausgangspunkte/Haltungen von Teilnehmenden herausfinden

Ablauf

Um herauszufinden, wie viel Energie oder Interesse die Teilnehmenden haben, um sich am Workshop zu beteiligen, kann man die unten stehende Matrix zeichnen: Dann sollen die Teilnehmenden (anonym?) ankreuzen oder ankleben, wo sie sich selbst gerade sehen. Ein Explorer ist ein Entdecker, der gespannt ist, was er mitnehmen kann. Der Shopper ist der Einkaufsbummler, der sich auf den Workshop einlässt und schaut, ob ihm etwas Passendes über den Weg läuft. Der Urlauber - Vacationer - genießt die Auszeit vom Arbeitsalltag und der Prisoner ist ein Gefangener, der keinen Sinn im Termin sieht, aber keine andere Wahl hat und dabei sein muss.

Infos

Je nachdem, welche der vier Haltungen am häufigsten vertreten sind, kann der Moderator darauf eingehen. Ein anonymes Befragen könnte eventuell ein „echteres“ Ergebnis liefern.

Material

Vorbereitete Matrix, Klebepunkte

Abschluss

Feedback-Flipchart

Feedback bei offenen Veranstaltungen einholen

Abschluss

Feedback-Flipchart

Ziel

Feedback bei offenen Veranstaltungen einholen

Ablauf

Bei einer Veranstaltung, die keinen festen Zeitrahmen hat und die Teilnehmenden den Raum verlassen können, wann sie möchten, ist es schwierig ein Feedback zu erhalten. Dazu bietet es sich an, ein Flipchart aufzustellen und aufzufordern, beim Verlassen einen Klebezettel zu schreiben. Und damit es nicht in Allgemeinheiten endet, kann man z.B. folgende Aspekte vorgeben:

Infos

Man sollte das Flipchart bereits früh an eine gut sichtbare Stelle schieben.

Material

Vorbereitetes Flipchart, Klebezettel, Stifte

Abschluss

Feedback-Inseln

Das Feedback erfolgt im intensiven Zweiergespräch

Abschluss

Feedback-Inseln

Ziel

Das Feedback erfolgt im intensiven Zweiergespräch

Ablauf

Im Raum werden mehrere Stühle-Paare aufgestellt. Die Teilnehmenden werden zum Abschluss des Seminars entweder gelost oder finden selbst zueinander und setzen sich auf diese beiden Stühle. Nun erzählen sie sich gegenseitig ihre eigenen Eindrücke und anderes Feedback zu den Inhalten des Workshops. Der Moderator kann dabei unterstützen, indem er im Vorfeld Leitfragen formuliert und visualisiert hat. Die Teilnehmenden sollen dabei nicht durchtauschen, sondern sich die Zeit nehmen, sich mit dem jeweiligen Partner tiefgründig auszutauschen.

Infos

Häufig ist bei diesem Vorgehen zu beobachten, dass die Teilnehmenden sich gegenseitig an interessante Inhalte erinnern („Ach ja, stimmt, das war wirklich interessant.“) Mithilfe von Breakout-Rooms mancher Videokonferenz-Tools ist diese Methode auch virtuell abbildbar.

Material

Stühle-Paare, eventuell Leitfragen, eine Methode um die Teilnehmer-Duos zu losen

Starter

Filme raten mit Emojis

Lockerer Einstieg im Chat

Starter

Filme raten mit Emojis

Ziel

Lockerer Einstieg im Chat

Ablauf

Der Moderator bzw. Scrum-Master bittet einen Teilnehmenden, an einen Film zu denken. Anschließend soll er oder sie den Chat nutzen und nur mithilfe von Emojis den Titel oder die Handlung so darstellen, dass die anderen Teilnehmenden diesen erraten.

Infos

Es ist erfahrungsgemäß sehr witzig, was die anderen Teilnehmenden aus den wenigen Emojis heraus interpretieren und vor allem wie unterschiedlich. Da wird schnell aus einem T-Rex der auf „Jurassic Park“ hinweisen sollte, doch ein Filmtitel mit einer Schwiegermutter oder einem schlimmen Boss, was für viele Lacher sorgt.

Material

Ein Videokonferenz-System mit Emojis im Chat

Inhaltlich

Filmreif

Der letzte Sprint / die letzte Zeit als Filmtitel

Inhaltlich

Filmreif

Ziel

Der letzte Sprint / die letzte Zeit als Filmtitel

Ablauf

Die Methode ist so simpel, wie genial: man fragt das Team, mit welchem Film der letzte Sprint (oder die letzten Wochen, das vergangene Projekt etc.) vergleichbar sind. Zum Denkanstoß kann die Moderatorin einige Titel oder ausgedruckte Filmposter mitbringen. Antwortet nun ein Teilnehmender z.B. „Vom Winde verweht“, kann man ihn fragen, warum er sich für diesen Titel entschieden hat, welche Rolle er selbst darin spielte, welches alternative Ende der Film haben könnte etc. Witzig wird es stellenweise, wenn Filme wie „Godzilla“ oder „Ein Käfig voller Narren“ genannt werden. „Welche Rolle spielte dabei der PO / die Teamleiterin?" ist dabei sicherlich eine interessante Anschlussfrage.

Infos

Über die Filmmetapher kann man vieles wunderbar reflektieren. Darunter Rollen im Team, die Kommunikation, Selbst- und Fremdbild etc.

Material

Eventuell Filmposter / -titel zur Anregung

Inhaltlich

Frust in Boxen

Ein Ventil für Frust und Ärger wird geschaffen

Inhaltlich

Frust in Boxen

Ziel

Ein Ventil für Frust und Ärger wird geschaffen

Ablauf

Wenn sich in einem Team Frust oder Ärger angesammelt haben, sollte man diese grundsätzlich ansprechen und klären. Manchmal jedoch gibt es Workshops oder Retros, bei denen man diese Themen nicht anpacken kann, z.B. weil gerade akuteres anliegt. Damit die Themen weniger „im Weg stehen“ aber zugleich nicht komplett übergangen werden, kann der Moderator das Team bitten, „Frustkarten“ zu schreiben und darin die Anliegen zu benennen. Dann sollen sie diese in eine verschlossene Box mit einem Schlitz werfen. Diese Symbolik soll zeigen, dass man sich der Themen zu einem geeigneteren Zeitpunkt annehmen wird.

Infos

Stellenweise tut bereits das Aufschreiben der Themen gut. Dass Teamentwicklungen kaum funktionieren, wenn man nicht die "schmerzhaften" Themen angeht, thematisieren wir immer wieder in unserem Podcast (Systemisch-agil).

Material

Box, Karten und Stifte

Starter

Fünf Jahre, ein Wort

Jeder Teilnehmende nennt nur ein Wort je fünf Lebensjahre

Starter

Fünf Jahre, ein Wort

Ziel

Jeder Teilnehmende nennt nur ein Wort je fünf Lebensjahre

Ablauf

Die Methode ist denkbar simpel und doch von großer Tiefe: Die Teilnehmenden dürfen nur ein Worte je fünf ihrer Lebensjahre nennen, um sich vorzustellen. Zuvor benötigen sie einige Minuten Zeit, um es auf so wenig zu reduzieren. Der Moderator sollte dazu anregen, die Wörter nicht nur weise zu wählen, sondern anschließend ganz langsam zu nennen, damit die anderen Teilnehmer sie auf sich wirken lassen können. In der Regel herrscht gespannte Stille, wenn einer der Teilnehmenden seine extrem reduzierte Lebenserfahrung nennt (z.B. „Stuttgart. Schule. Schwimmer. Abitur. BWL. Analyst. Julia. Niederrhein. Tochter. Sesshaft.“)

Infos

Diese Methode ist erstaunlich. Sie bringt die Menschen dazu, das Allerwichtigste in einer Zeitspanne von mehreren Jahren auf den Punkt zu bringen. Bereits die Wahl der Wörter ergibt einen knappen, doch interessanten Einblick in die Persönlichkeit. Da sie wiederum sehr persönlich ist, sollte das Format entsprechend gut gewählt werden.

Material

Keines

Abschluss

Fünf-Finger-Feedback

Ein nützliches, vielseitiges Feedback bekommen und geben

Abschluss

Fünf-Finger-Feedback

Ziel

Ein nützliches, vielseitiges Feedback bekommen und geben

Ablauf

Um zu vermeiden, dass das abschließende Feedback nach einem Workshop/Retro nur „War ganz gut!“ lautet, kann man folgendes machen. Die Moderatorin zeichnet eine große Hand an das Flipchart und beschriftet die Finger wie unten dargestellt. Nun sollen die Teilnehmenden ihr Feedback geben und an ihren Fingern diese fünf Positionen durchgehen. Dadurch erhält man facettenreiche Antworten, weil jeder alle fünf oder zumindest drei bis vier der vorgeschlagenen "Finger" nutzt.

Infos

Diese Feedbackmethode bedarf einiger Zeit und sollte daher bei eher kleineren Gruppen angewendet werden.

Material

Flipchart mit vorgezeichneter und beschrifteter Hand

Inhaltlich

Gallisches Ideendorf

Ein Team im Abseits denkt an einen besseren Zustand

Inhaltlich

Gallisches Ideendorf

Ziel

Ein Team im Abseits denkt an einen besseren Zustand

Ablauf

Wenn die Auftragsklärung verdeutlicht, dass ein Team sich unverstanden, in die Ecke gedrängt oder isoliert fühlt, kann man die Sorgen, Anliegen und auch Auswege folgendermaßen visualisieren: die Moderatorin bereitet im Vorfeld ein möglichst großes Bild vor (Brownpaper), in dessen Mitte ein von Pallisaden umgebenes Dorf steht. Sogleich werden Assoziationen zu den Galliern und Römern deutlich. Nun gilt es, die Gefahren außerhalb der Mauern zu benennen, Gräben und Trampelpfade mal größer, mal kleiner einzuzeichnen und unbekannte Risiken im Nebel zu nennen. Nachdem diese Ist-Situation auf kreative Weise erstellt wurde, sollte die Moderatorin die Überleitung schaffen hin zu ersten Lösungsansätzen. Folgende Fragen könnten gut funktionieren: Haben wir Verbündete? Wie lichten wir die Nebel des Ungewissen? Was sind die Schwächen des Feindes? Was sind unsere Stärken? Können wir Frieden schließen?

Infos

Die metaphorische Arbeit hat immer eine große Wirkung, weil man auf zunächst humorvolle Art die Dinge bennent, die das Team beschäftigen. Ebenso werden die Lösungen zunächst als Metaphern und erst später als realitätsnahe Maßnahmen erdacht.

Material

Bild eines Dorfes, Klebezettel und Stifte, viel Platz

Starter

Geburtstagsparadoxon

Großgruppenmethode zwischen Chaos und System

Starter

Geburtstagsparadoxon

Ziel

Großgruppenmethode zwischen Chaos und System

Ablauf

Wenn sich 23 Menschen zusammenfinden, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von ihnen am selben Tag geboren sind bei rund 50%. Bei 70 Personen beträgt diese 99%. Der Moderator nennt diesen Fakt und fordert eine entsprechend große Gruppe, ihren „Geburtstagspartner“ zu finden. Die Teilnehmenden der Großgruppe werden im Raum umherlaufen und ihren eigenen Geburtstag laut rufen in der Hoffnung, dass jemand ihn hört und bestätigt. Möglich ist jedoch auch, dass jemand die Initiative ergreift und eine Ordnung hineinbringt (z.B. die Menschen nach ihrem Geburtsdatum aufstellen lässt). Letzteres entsteht manchmal auch zunächst bei einer kleinen Gruppe, wird dann zum Vorbild und alle machen es nach. Möglich ist es auch, diese Aufgabe an einen gesamten Tag zu koppeln und die Teilnehmenden zu bitten, in den Pausen und anderen Gelegenheiten einen Geburstagspartner zu finden. Eventuell gibt es für die ersten "Finder" etwas zu gewinnen.

Infos

Die Methode erfordert keinen Aufwand und bringt wortwörtlich Bewegung in die Menge.

Material

Keines

Starter

Geheimer Freund

Unbekannte Freundschaften begleiten die Teilnehmenden durch den Workshop

Starter

Geheimer Freund

Ziel

Unbekannte Freundschaften begleiten die Teilnehmenden durch den Workshop

Ablauf

Zu Anfang des Workshops lässt der Moderator jeden Teilnehmenden den Namen eines anderen losen. Wer wen gezogen hat, bleibt jedoch geheim. Nun gilt es, denjenigen den man gezogen hat während des gesamten Workshops heimlich zu unterstützen. Das kann bedeuten, ihm einfach besonders gut zuzuhören, ihm Feedback zu geben oder schlichtweg seine Position verstehen zu wollen, auch wenn man selbst anderer Meinung ist. Zum Schluss des Workshops dürfen die Teilnehmenden vermuten, wer die ganze Zeit ihr heimlicher Gönner gewesen ist.

Infos

Das Feedback der Teilnehmenden zu dieser Methode beinhaltet häufig die überraschende Erkenntnis, dass sich die eigene Wahrnehmung von einem Kollegen einfach dadurch verändert, indem man um Wohlwollen und Freundlichkeit gebeten worden ist. Dies kann man vor allem in Workshops mit Themen wie Konflikte, Kommunikation etc. nutzen.

Material

Lose mit Namen der Teilnehmenden

Starter

Gemeinsamkeiten gesucht!

(Teil-) Gruppen sollen herausfinden, was sie gemeinsam haben

Starter

Gemeinsamkeiten gesucht!

Ziel

(Teil-) Gruppen sollen herausfinden, was sie gemeinsam haben

Ablauf

Die Teilnehmenden werden in Gruppen von maximal sechs Personen aufgeteilt. Dann werden sie aufgefordert, mehrere (6-8) Gemeinsamkeiten aufzuschreiben, die alle in dieser Gruppe haben. Sie sollten jedoch spezieller sein als „wir sind alle Menschen“ oder „wir sind gerade in einem Workshop“. Was leicht klingt, erweist sich aber als durchaus anspruchsvoll. Zudem erfordert es viel Absprache unter den Teilnehmenden, um die Gemeinsamkeiten zu finden. Diese werden anschließend auf ein Flipchart geschrieben. In virtuellen Settings kann man dazu „breakout rooms“ nutzen.

Infos

Interessant (und witzig) sind dabei nicht nur die Gemeinsamkeiten, die dabei aufkommen, sondern viel mehr die vielen Fragen, die zu ihnen geführt haben („Hat hier noch einer eine Katze?“).

Material

Flipchart, Stifte

Starter

Geräusche raten

Ins Hören, Denken und Lachen kommen

Starter

Geräusche raten

Ziel

Ins Hören, Denken und Lachen kommen

Ablauf

Entweder der Moderator oder ein Teilnehmender bekommt die Aufgabe, ein alltägliches Geräusch vorzubereiten. Also z.B. einen Anspitzer mit Bleistift, einen Akkuschrauber, einen Tacker, einen Salzstruer oder etwas anderes bereitzulegen. Derjenige der das Geräusch macht, schaltet seine Webcam aus, sodass nur das Geräusch zu hören ist. Die anderen dürfen nun raten, was es ist.

Infos

Es ist erstaunlich schwierig, den Sound zu erraten. Zugleich witzig, was die Leute in das Geräusch hineininterpretieren.

Material

Alltägliche Gegenstände, die Geräusche machen

Inhaltlich

Gruppenpuzzle

Die Teilnehmenden erarbeiten selbst eine Fragestellung, stellen sie anderen Gruppenmitgliedern vor und werden in Kleingruppen zu „Experten“ für ihr Thema.

Inhaltlich

Gruppenpuzzle

Ziel

Die Teilnehmenden erarbeiten selbst eine Fragestellung, stellen sie anderen Gruppenmitgliedern vor und werden in Kleingruppen zu „Experten“ für ihr Thema.

Ablauf

Der Moderator führt zu Anfang eine Einteilung in zwei unterschiedliche Gruppenformen durch, so dass jeder Teilnehmende gleichzeitig Mitglied in zwei Gruppen ist: „Erklärgruppen“ (EG) und „Arbeitsgruppen“ (AG). Die AG erhalten je eine Fragestellung/Methode, die sie erarbeiten und auf einer Flipchart darstellen. Anschließend wechseln alle Teilnehmenden in ihre EG (die nun je eine Person aus den unterschiedlichen AG enthält) und erläutern den anderen Gruppenteilnehmern ihre Arbeitsergebnisse. Dazu werden alle Flipcharts an unterschiedlichen Orten im Raum aufgehängt und die EG wechseln von Flipchart zu Flipchart.

Infos

Für die Gruppeneinteilung haben sich unterschiedliche Postkartenmotive (Erklärgruppen) bewährt, die auf der Rückseite mit unterschiedlichen Zahlen versehen sind (Arbeitsgruppe).

Material

Aufgabenstellung, Flipcharts, Stifte, Material zur Gruppeneinteilung

Starter

Guided Tour

Auf virtuellen Wegen mehr über die Kolleg:innen erfahren

Starter

Guided Tour

Ziel

Auf virtuellen Wegen mehr über die Kolleg:innen erfahren

Ablauf

Ein bestehendes Team verabredet sich dazu, die anderen Kolleg:innen per Webcam Einsichten in ihr Privatleben zu geben. Das kann man so gestalten, dass zu einem bestimmten Meeting jeder mal dran ist und durch die Wohnung führt (oder wenn er oder sie am PC arbeitet zumindest die Kamera schwenkt). Oder man verabredet es so, dass zu Beginn einer Retro oder eines Meetings immer nur einer dran ist und seine fünf Minuten bekommt.

Infos

Wieviel und was gezeigt wird, bestimmt jeder selbst. Entsprechend kann es manchmal sein, dass man nur den Schreibtisch sieht, manchmal wiederum lernt man alle Räume, den Garten und die Familie der-/desjenigen kennen. Die Methode ist allerdings nicht zur spontanen Nutzung gedacht, schließlich ist nicht immer aufgeräumt 🙂

Material

Webcam und Internet

Starter

Helden meiner Kindheit

Über kleine Anekdoten die Kolleg:innen besser kennenlernen

Starter

Helden meiner Kindheit

Ziel

Über kleine Anekdoten die Kolleg:innen besser kennenlernen

Ablauf

Jeder aus dem Team soll zu Beginn einer Retro (oder eines anderen Formats) über seine Kindheitshelden erzählen. Warum gerade dieser? Was hat sie/er mit dem Helden verbunden? Wie steht die Person heute zu dem Helden? Dabei vermitteln sie immer einiges über sich selbst und ihre persönliche Geschichte. Zugleich können sie den Grad der Einsicht selbst gestalten und offenbaren nur so viel, wie es sich für sie gut anfühlt.

Infos

Wenn man genügend Zeit hat, kann man nach den Helden der heutigen Zeit fragen, was wiederum neue Einsichten ergibt.

Material

keins

Abschluss

Ich kleb´ Dir eine

Die Teilnehmenden geben sich untereinander ein kurzes, schriftliches Feedback

Abschluss

Ich kleb´ Dir eine

Ziel

Die Teilnehmenden geben sich untereinander ein kurzes, schriftliches Feedback

Ablauf

Jeder Teilnehmende zeichnet sich zum Ende des Seminars selbst und schreibt seinen Namen darunter. Die Karten aller werden an vielen Stellen im Raum an die Wand geklebt. Nun bekommt jeder Teilnehmende einen Block Klebezettel und einen Stift. Man darf herumgehen, bei der Karte eines anderen stehen bleiben und ihm ein persönliches Feedback geben, indem man dieses aufschreibt und unter dessen Namenbzw. Bild klebt. Zuvor kann festgelegt werden, ob es anonymes Feedback geben kann oder nur namentlich benanntes.

Infos

Die Moderatorin sollte auf das Thema des Seminars und die Stimmung untereinander achten und abwägen, ob das Feedback wertschätzend und gewinnbringend bleibt. Mit einem interaktiven Board ist diese Methode auch für online-Sessions geeignet.

Material

Klebekarten, Stifte

Starter

In Hälften teilen

Wenn die Moderatorin eine größere Gruppe in zwei kleinere teilen möchte, kann sie das mit den folgenden Ideen schnell und spielerisch machen.

Starter

In Hälften teilen

Ziel

Wenn die Moderatorin eine größere Gruppe in zwei kleinere teilen möchte, kann sie das mit den folgenden Ideen schnell und spielerisch machen.

Ablauf

Sie bittet die Teilnehmenden, ihre Hände zu falten. Daraus ergibt sich aus dem Stand eine Gruppe, die den rechten, und eine andere die den linken Daumen oben hat. Wenn vor allem Menschen in Anzügen o.ä. im Raum sind, kann man diese bitten ihre Jackets auszuziehen und dann wieder anzuziehen. Je nachdem, mit welchem Arm man als erstes in den Ärmel hineingeglitten ist, ist man in einer der beiden Gruppen. Die Moderatorin kann die Teilnehmenden auch darum bitten, nachzumachen wie sie sich morgens die Zähne geputzt haben. Anschließend teilt sie die Gruppe in diejenigen, die oben anfangen und die, die unten das Putzen anfangen.

Infos

In den meisten Fällen teilt sich die Gruppe mit dieser Methode in ungefähr zwei gleiche Hälften, jedoch muss die Moderatorin auch bedenken, dass es davon auch etwas abweichen kann.

Material

Keines

Inhaltlich

In unserer Hand

Wenn eine Gruppe über viele Themen klagt, wird der Fokus aufs Machbare gelenkt.

Inhaltlich

In unserer Hand

Ziel

Wenn eine Gruppe über viele Themen klagt, wird der Fokus aufs Machbare gelenkt.

Ablauf

In einer „Motzrunde“ werden alle Themen und Inhalte auf Karten festgehalten, die der Gruppe derzeitig im Wege stehen oder die Motivation rauben. Anschließend spannt die Moderatorin ein längeres Seil zwischen zwei Karten mit der Aufschrift 0 und 10. Dann wird die Gruppe aufgefordert, die Karten danach zu sortieren, was man selbst voll und ganz in der Hand hat, es abzuändern (10) und gar nicht aus eigener Kraft verändern kann (0). Dies soll der Gruppe zeigen, dass es negative Themen gibt, die sie (leider) akzeptieren müssen. An anderer Stelle können sie die Selbstverantwortung übernehmen und die Dinge anpacken.

Infos

Alternativ kann man die Karten anstelle der Diskussion auch bepunkten lassen. Hilfreich ist es, wenn die Moderatorin sich mit der Themenzentrierten Interaktion (TZI) auskennt.

Material

Karten, Stifte, Seil (ca. 1,5-3 Meter), Karten mit Aufschrift 0 und 10, eventuell Klebepunkte

Starter

Iterative Vorstellung

Eine dynamische (und agile) Vorstellungsrunde

Starter

Iterative Vorstellung

Ziel

Eine dynamische (und agile) Vorstellungsrunde

Ablauf

Iterativ bedeutet so viel wie „sich wiederholend einem Ziel nähern“. Eine entsprechende Vorstellung sieht folgendermaßen aus: die Moderatorin schreibt eine ganze Reihe an Fragen auf ein Flipchart. Also z.B. Vorname, Name, Wohnort, Beruf, Alter, Ziel, Erfahrungsgrad etc. Würde nun jeder Teilnehmende alle Punkte durchgehen, wäre das langwierig und ermüdend. Doch bei dieser Methode beantwortet jeder nur den ersten Punkt (hier also Vorname) und gibt dann weiter an den nächsten Teilnehmenden. Wenn alle ihre Vornamen genannt haben, beginnt die Runde von neuem und jeder geht auf den zweiten Punkt ein. Das wiederholt man, bis man das Gefühl hat, sich genügend kennengelernt zu haben.

Infos

Es ist eine schnelle Vorstellungsrunde ohne Langeweile. Zugleich wird das Prinzip der Iteration erklärt.

Material

Flipchart mit mehreren Punkten/Fragen zum Kennenlernen.

Abschluss

Ja aber… aber

Widerstände und Gegenargumente werden offensiv geklärt

Abschluss

Ja aber… aber

Ziel

Widerstände und Gegenargumente werden offensiv geklärt

Ablauf

Wenn in einem Workshop neue Inhalte vorgestellt werden, gibt es immer auch Gegenargumente. Eine gute Trainerin missachtet diese nicht, sondern fördert die Diskussion um diese Widerstände. Dazu kann man auf einem Flipchart alle „Ja-Abers“ notieren, die in den Köpfen der Teilnehmenden herumspuken. Anschließend gilt es jedoch, ebendiese mit „Gegen-Abers“ zu entkräften, indem die Trainerin zum Lösungsdenken hin moderiert und ebenfalls visualisiert. Das wird nicht mit allen Argumenten gelingen, aber sehr viele entpuppen sich letztendlich als worst-case- Szenarien, was-wäre-wenn-Denken, Risikovermeidung usw.

Infos

Es gilt auszuhalten, dass einige Argumente auch nach der Gegenprobe stehenbleiben und als Risiko weiterhin bestehen. Diese Methode erfordert eine starke Moderationsleistung und das Einbeziehen aller Teilnehmenden.

Material

Flipchart, Stifte

Starter

Just Do It

Witzige Mini-Methoden zum Warmwerden

Starter

Just Do It

Ziel

Witzige Mini-Methoden zum Warmwerden

Ablauf

Der Agile Coach / die Moderatorin bittet die Teilnehmenden eines virtuellen Meetings spontan z.B…. •…etwas blaues / eckiges (o.ä.) in die Kamera zu halten, •…zu beweisen, dass man eine Hose trägt, •…einen erklärungsbedürftigen Gegenstand zu suchen, zu zeigen und zu erklären, •…etwas aus Metall / Holz / Plastik zu holen und dazu etwas zu erzählen, •…plötzlich so zu sprechen, wie die Lieblingsfigur aus dem Fernsehen und raten zu lassen, wer es ist, •…zu simulieren, dass man ganz laut schreit, •…einen Snack zu organisieren und mit allen „zu teilen“

Infos

Die Aufforderungen mögen einfach und etwas albern sein, aber sie bringen Schwung in die Runde und ermöglichen einen kleinen Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt der Teilnehmenden

Material

keines

Inhaltlich

Keep-Stop-Start

Gute Methode, um Veränderungen einzuleiten oder zu reflektieren

Inhaltlich

Keep-Stop-Start

Ziel

Gute Methode, um Veränderungen einzuleiten oder zu reflektieren

Ablauf

Im Team- /Gruppenrahmen wird ein Brainstorming zu den drei Kategorien keep/stop/start gemacht. Damit stellt man schnell fest, welche bewährten Vorgänge, Prozesse oder teaminternen Verhaltensweisen man beibehalten und auf keinen Fall verlieren möchte. Zudem benennt man diejenigen, welche beendet werden sollten und im dritten solche, die künftig noch hinzukommen sollten.

Infos

Diese Methode ist ein einfacher Schritt in Richtung Veränderung, Reflexion oder auch Vision. Geschickt moderiert, kann man dem Team auch bestehende, jedoch hinderliche Verhaltensweisen entlocken. Manchmal fällt es den Teilnehmenden schwer, die Spalte „start“ zu befüllen. Hier muss der Moderator sie zu „kreativem Träumen“ führen und daraus später realitätsnahe Vorschläge erarbeiten.

Material

Karten und Stifte. Alternativ Flipchart

Inhaltlich

Kill a stupid rule

Überflüssige Regeln und Prozessschritte (Verschwendung) finden und eliminieren

Inhaltlich

Kill a stupid rule

Ziel

Überflüssige Regeln und Prozessschritte (Verschwendung) finden und eliminieren

Ablauf

Die Übung kann im Team oder auch größeren Abteilungen angewendet werden. Die Teilnehmenden brainstormen zu den Fragen: "Welche Regeln behindern und ärgern dich im Alltag am meisten? Welche dieser Regeln würdest du sofort abschaffen, wenn du könntest?" Der Moderator sammelt diese „stupid rules“ auf Moderations- karten. Sie werden dann in die Vier-Felder-Matrix übertragen: Dann werden ein oder zwei Regeln ausgewählt (aus dem Quadrant IV "Abschaffen einfach und Auswirkungen hoch“ verortet sind) und man diskutiert, wie diese abgeschafft werden können. Nach und nach können in weiteren Sessions zusätzliche stupid rules abgeschafft werden.

Infos

Wichtig: Die Regeln und ihre Veränderungen müssen im Einflussbereich der Anwesenden liegen, damit die Veränderungen aktiv angegangen werden.

Material

Karten, Stifte, Matrix auf Flipchart oder (digitaler) Metaplanwand.

Inhaltlich

Kill-your-company

Kreative Klärung, ob bzw. wodurch das Unternehmen gefährdet ist

Inhaltlich

Kill-your-company

Ziel

Kreative Klärung, ob bzw. wodurch das Unternehmen gefährdet ist

Ablauf

Der Moderator fordert die Teilnehmenden auf, kreativ zu sein und sich auszudenken, was die Organisation ruinieren könnte. Er lässt also auf Karten notieren (oder schreibt aus dem Stand selbst), welche Vorgänge, Innovationen oder andere Veränderungen das Unternehmen schädigen würden. Dieses desaströse Denken kann neue Perspektiven und dadurch Erkenntnisse fördern. Z.B., dass das Unternehmen stark/wenig von externen Einflüssen abhängig ist, ein Kulturwandel notwendig ist oder einige negative Vorgänge bereits stattfinden.

Infos

Diese Methode eignet sich auch auf Teamebene oder für Projekte

Material

Karten und Metaplanwand oder Flipchart

Abschluss

Koffer zum Weiterreisen

Die Teilnehmenden reflektieren über die erlebten Inhalte des Workshops

Abschluss

Koffer zum Weiterreisen

Ziel

Die Teilnehmenden reflektieren über die erlebten Inhalte des Workshops

Ablauf

Zum Abschluss eines Workshops sollen die Teilnehmenden sich vorstellen, dass sie auf einer (Lern-) Reise sind und einen Koffer dabei haben. Die Frage ist, was sie nun zusätzlich im Koffer haben. Gibt es etwas, von dem ich noch mehr benötige (Vertiefung)? Was bleibt stattdessen hier? Wie gewichtig sind die einzelnen neuen und alten Inhalte? Was fehlt in dem Koffer noch? Außerdem kann man noch Perspektivwechsel hinzufügen, indem man z.B. fragt, was man jemand anderem in dessen Koffer wünsche, was man aus dem Gepäck der anderen bei sich selbst bräuchte oder was man lieber verschenken würde.

Infos

Diese Methode bietet sich für eine Visualisierung auf dem Flipchartpapier an, auf dem jeder Teilnehmer einen eigenen Koffer zeichnet. Danach sollen sie die Inhalte reinschreiben, welche sie mitnehmen oder da lassen.

Material

Flipchart, Stifte

Starter

Kollektives Notizbuch

Tage- oder wochenlanges Sammeln von Inhalten.

Starter

Kollektives Notizbuch

Ziel

Tage- oder wochenlanges Sammeln von Inhalten.

Ablauf

Um eine (komplexe) Thematik fundiert im Teamrahmen zu betrachten, kann bereits Tage oder sogar Wochen vor einem Workshop ein Notizbuch an einer gut erreichbaren, zentralen Stelle ausgelegt werden. Darin sollte die Herausforderung kurz skizziert werden. Zudem können „Kapitel“ formuliert werden. Z.B.: Kapitel 1: Vorteile, Kapitel 2: Nachteile usw. (oder auch Hindernisse, Chancen, Risiken, Unterstützer, spontane Ideen, Teillösungen, allgemeine Notizen etc.). Die Teilnehmenden sind anschließend aufgerufen, darin die Ideen zu skizzieren, die ihnen während des Tages zu der Thematik spontan in den Sinn kommen. Im anschließenden Workshop hat man so idealerweise bereits viele Inhalte, mit denen man arbeiten kann.

Infos

Manche Teams platzieren das Notizbuch an einem sehr „prominenten“ Platz, sodass man immer sieht, wenn jemand einen Eintrag macht. Das motiviert, auch eigene Ideen zu notieren, damit diese nicht unerhört bleiben.

Material

(Großes) Notizbuch, Stift

Inhaltlich

Kraftfeld-Analyse

Förderliche und hinderliche Faktoren einer Veränderung werden festgestellt

Inhaltlich

Kraftfeld-Analyse

Ziel

Förderliche und hinderliche Faktoren einer Veränderung werden festgestellt

Ablauf

Das Ziel der Veränderung und einige Unterpunkte werden zunächst klar herausgearbeitet. Nun werden die treibenden und die hemmenden Kräfte zur Erreichung dieses Zieles ermittelt und eine Bewertung für beide Kräfte durchgeführt (z.B. von 0 bis 10: „Dieser Aspekt hemmt sehr, daher eine 8. Dieser wenig, daher eine 2“). Anschließend kann man zum einen die Punkte der Treiber und die der Hemmnisse addieren und daraus eine erste Bestandsaufnahme machen. Zudem kann man die hemmenden und treibenden Kräfte in eine Reihenfolge bringen und diskutieren, welche man angehen möchte.

Infos

Für die Gruppe ist die visuelle Gegenüberstellung von (z.T. bislang nur gefühlten) Treibern und Hemmnissen sehr hilfreich. Regelmäßig durchgeführt, kann man anhand der Kraftfeldanalyse die bisherigen Erfolge unterstreichen.

Material

Flipchart oder Metaplanwand, Stifte

Inhaltlich

Kuhhandel

In niedrigschwelligen Konflikten werden gegenseitige Angebote gemacht

Inhaltlich

Kuhhandel

Ziel

In niedrigschwelligen Konflikten werden gegenseitige Angebote gemacht

Ablauf

Wenn zwischen zwei Gruppen oder Teams Uneinigkeit bzw. erste Konflikte entstehen, kann die Moderatorin im Kontext eines Workshops folgendermaßen vorgehen: sie bittet eine der beiden Seiten, ein Angebot an die andere zu machen. Im Sinne eines Kompromisses. Z.B. wird angeboten, künftig mehr in Richtung der anderen Gruppe zu kommunizieren. Nun wendet sich die Moderatorin an die andere Gruppe und fragt, ob sie ebenfalls etwas anbieten können, idealerweise von höherem Wert. Die zweite Gruppe überlegt gemeinsam und bietet dann z.B. an, einen Vertreter der ersten Gruppe an einer wöchentlichen Sitzung teilnehmen zu lassen. Nun kann die Moderatorin wieder die erste Gruppe fragen, ob sie das Angebot noch toppen können und so weiter. So entsteht aus einem ersten, zaghaften Angebot nach und nach eine fundierte Basis für eine bessere Kooperation.

Infos

Die Moderatorin sollte jedoch nicht zu viele dieser Runden drehen, damit die Angebote noch ehrlich und vor allem umsetzbar bleiben. Zudem eignet sich die Methode vor allem in Konflikten, die noch nicht eskaliert sind und man sich noch gut einigen kann.

Material

Keines

Starter

Lachen verboten

Schnelle, energievolle Methode, um gemeinsam (doch) zu lachen

Starter

Lachen verboten

Ziel

Schnelle, energievolle Methode, um gemeinsam (doch) zu lachen

Ablauf

Man teilt die Gruppe in zwei Hälften und lässt die Teilnehmenden sich gegenüber stehen und in die Augen blicken. Die Person auf der einen Seite soll versuchen nicht zu lachen, die auf der anderen wiederum soll sie zum Lachen bringen. Erlaubt ist alles, außer über die „imaginäre“ Linie zwischen ihnen zu greifen oder sie zu übertreten. Wenn die Person die nicht lachen darf nun doch grinst oder auflacht, muss sie die Seiten wechseln und versuchen, andere „Nichtlachende“ zum Lachen zu bringen. Nach kurzer Zeit bleiben nur noch eine bis zwei Personen übrig, die noch nicht losgelacht haben und haben zahlreiche „Gegenspieler“ auf der anderen Seite, die mit Grimassen, Geräuschen oder verbal versuchen, sie zum Lachen zu bringen.

Infos

Weil es natürlich etwas albern zugeht, bietet sich diese Methode eher bei Teamworkshops an, bei denen sich die Teilnehmenden bereits kennen.

Material

keines

Inhaltlich

Lawinen-Diskussion

In zunehmend wachsenden Gruppen wird eine Diskussion geführt

Inhaltlich

Lawinen-Diskussion

Ziel

In zunehmend wachsenden Gruppen wird eine Diskussion geführt

Ablauf

Zu einer bestimmten Diskussionsfrage fordert der Moderator auf, sich in 2er-Gruppen zusammenzufinden. Diese können auch im Vorfeld gelost werden. Nach einer bestimmten Zeit (z.B. fünf Minuten) kommt die Aufforderung, sich mit einer anderen 2er-Gruppe auszutauschen, wieder fünf Minuten lang. Nach einem weiteren Zeichen sollen diese vier Personen sich eine andere 4er-Gruppe suchen und zehn Minuten lang zu der Frage austauschen. Dieses Mal sollten die Ergebnisse und Antworten möglichst aufgeschrieben werden, um sie im späteren Verlauf nutzen zu können.

Infos

Diese Methode erfordert natürlich eine gewisse Gruppengröße. Entsprechend sollte der Moderator solche leiten können.

Material

Timer, eventuell Flipchart und Stifte

Starter

Lieblingsfoto

Die Teilnehmenden stellen sich mithilfe eines/mehrerer Fotos vor

Starter

Lieblingsfoto

Ziel

Die Teilnehmenden stellen sich mithilfe eines/mehrerer Fotos vor

Ablauf

Im Vorfeld des Workshop werden die Teilnehmenden gebeten, maximal drei persönliche Fotos mitzubringen. Idealerweise werden diese per Beamer an die Wand projiziert oder man teilt im virtuellen Setting seinen Bildschirm. Dann darf nacheinander jeder kurz erzählen, was zu sehen ist und warum er oder sie sich ausgerechnet für dieses Foto entschieden hat.

Infos

Der Moderator kann die Bitte auch spezifizieren und z.B. darum bitten, Fotos zu einem bestimmten Thema mitzubringen (z.B. Wandel, Glück, Aufbruch etc.) Diese Methode bietet viele Einsichten in die Persönlichkeiten der Teilnehmenden. Aufgrund des privaten Aspekts, eignet sie sich insbesondere für bereits länger bestehende Teams.

Material

Fotos der Teilnehmenden, Beamer und Laptop

Abschluss

Lippenbekenntnisse /

Witziger Abschluss (oder Eröffnung) eines Workshops

Abschluss

Lippenbekenntnisse /

Ziel

Witziger Abschluss (oder Eröffnung) eines Workshops

Ablauf

Jeder der schon mal in einem digitalen Meeting saß, kennt das: jemand spricht, hat aber sein Mikro nicht eingeschaltet und wird entsprechend nicht gehört. Genau dies macht sich diese Methode zunutze. Die Moderatorin setzt eine Reihenfolge fest und bittet der Reihe nach eine Person darum, zunächst ein einzelnes Wort zu überlegen. Das sollte derjenige Inhalt des zu Ende gehenden Workshops sein, der ihn oder sie maßgeblich beeinflusst, irritiert oder interessiert hatte. Der Teilnehmende soll sich nun stummschalten und versuchen, so gut es geht das Wort zu sagen, ohne dass man ihn hört. Die übrigen Teilnehmenden sollen raten, was das Wort ist. Da dies nicht so einfach ist, wie es klingt, ergibt das zahlreiche mimische Verrenkungen und somit viel Spaß bei allen Beteiligten.

Infos

Gut funktioniert diese Methode auch am Anfang von Workshops, wenn man Begriffe "stumm sagen" soll, die einen brennend interessieren.

Material

Keines

Starter

Maritime Vorstellung

Visuell werden vier (z.T. tiefgründige) Fragen gestellt und dann beantwortet

Starter

Maritime Vorstellung

Ziel

Visuell werden vier (z.T. tiefgründige) Fragen gestellt und dann beantwortet

Ablauf

Die Moderatorin zeichnet ein Schiff oder Boot auf ein Flipchart oder das digitale Board. Darüber ist auf der einen Seite eine „freundliche“ Wolke die Wind spendet, auf der anderen Seite eher eine „gefährliche“ mit einem Blitz. Links unterhalb des Bootes sieht man scharfkantige Felsen, auf der rechten Seite einen Anker oder Ankerplatz. Diese vier Ecken können zusätzlich beschriftet werden. Beispielsweise: Was gibt Dir Schub? Was beflügelt Dich? (Wolke mit Wind) Was bremst Dich aus? Was fürchtest Du? (Wolke mit Blitz) Woran könntest Du scheitern? Was hindert Dich? (Felsen) Wo kommst Du an? Was gibt Dir Ruhe? (Ankerplatz) Nun sollen die Teilnehmenden zu jeder der vier Seiten ihre Antworten schreiben oder sagen.

Infos

Je nach Kontext kann die Moderatorin auch andere Symbole oder Fragen nutzen.

Material

Vorbereitetes Bild

Starter

Meine Bedienungsanleitung

Die Teilnehmenden schreiben eine kurze, humorvolle Anleitung zu sich selbst.

Starter

Meine Bedienungsanleitung

Ziel

Die Teilnehmenden schreiben eine kurze, humorvolle Anleitung zu sich selbst.

Ablauf

Die Moderatorin unterstützt diese Kennenlern- Methode, indem sie eine Vorlage (über sich selbst?) auf einem Flipchart bereitstellt. Darin sollen Inhalte stehen, die technisch anmuten, letztendlich aber durch die Teilnehmenden befüllt werden. Zum Beispiel: „Herstellungsdatum: 25.05.1985 ; Treibstoff: Kaffee und Gummibären ; Gefahrenbereich: Montag 09 Uhr ; Hochleistung bei: Aufgabe XY ; Gut zu verwenden mit: Steffen… Jeder Teilnehmende befüllt die vorgeschlagenen Inhalte mit den eigenen Antworten und stellt diese anschließend der Gruppe vor.

Infos

Die Moderatorin sollte die Vorlage an die Teilnehmenden, das Unternehmen oder die Branche anpassen, damit die Bedienungsanleitung eingängig ist und humorvoll befüllt werden kann.

Material

Vorlage auf Flipchart, Papier oder Karten und Stifte für die Teilnehmenden.

Inhaltlich

Modell-Rekonstruktion

Ein passendes Modell wird nur rudimentär vorgestellt, dann von Teilnehmenden entwickelt

Inhaltlich

Modell-Rekonstruktion

Ziel

Ein passendes Modell wird nur rudimentär vorgestellt, dann von Teilnehmenden entwickelt

Ablauf

Sofern einem Moderator eines Workshops ein Modell nützlich erscheint, kann er folgendes überlegen: einerseits könnte er es einfach darlegen und dadurch die Thematik und die Teilnehmenden fortentwickeln. Andererseits könnte sich ein zusätzlicher Effekt daraus ergeben, dass er lediglich einen groben Rahmen des Modells skizziert und dann die Teilnehmenden die Details erarbeiten lässt. Zum Beispiel könnte man benennen, dass Teams sich in Phasen entwickeln (forming, storming, norming, performing (und adjourning)). Die Teilnehmenden könnten aufstellen, was genau in diesen Phasen geschieht, wie die Stimmung ist, was die Themen und Gefahren, was die Führung tun sollte etc. So erreicht man wesentlich mehr beim Teilnehmenden, als nur ein Aufnehmen des Wissens, sondern ein tiefes Verständnis für die Inhalte und damit einhergehend bessere Bezüge zur Realität.

Infos

Der Moderator muss das jeweilige Modell sehr gut kennen, weil die intensive Beschäftigung mit der Materie Detailfragen fördert.

Material

Vorbereitete Methoden, die zunächst in Anteilen dargestellt werden.

Inhaltlich

Morphologische Lösung

Große Probleme in Teilprobleme spalten und dadurch einfacher zu Lösungen kommen

Inhaltlich

Morphologische Lösung

Ziel

Große Probleme in Teilprobleme spalten und dadurch einfacher zu Lösungen kommen

Ablauf

Zunächst wird in einer moderierten Diskussion ein vorliegendes Problem so gut wie möglich analysiert und definiert. Anschließend wird genauer hingesehen, ob man dieses große Problem in Teilprobleme aufspalten kann. Der Moderator schreibt und clustert dies an einer Metaplanwand. Sobald man die Teilprobleme benannt hat, kann (z.B. in Kleingruppen) an den Teillösungen gearbeitet werden. Zusammengefügt, ergeben diese die Gesamtlösung des Problems.

Infos

Erstaunlich ist die Reaktion der Teilnehmenden, wenn man ein scheinbar unüberwindbares Problem in kleinere Pakete teilt. Diese sind natürlich wesentlich besser anzugehen. Dennoch wird durch die Teilung letztendlich das Gesamtproblem gelöst.

Material

Metaplanwand, Karten, Stifte

Inhaltlich

MoSCoW

Todos und andere Aktivitäten sortieren und priorisieren

Inhaltlich

MoSCoW

Ziel

Todos und andere Aktivitäten sortieren und priorisieren

Ablauf

Wenn ein Team eine Fülle an Ideen hat, was z.B. in einem bestimmten Zeitraum erarbeitet werden soll, werden diese in der Regel auf Karten geschrieben. Das Ergebnis sollte in irgendeiner Form geclustert und priorisiert werden. Hierzu bietet es sich an, die Karten nach dem MoSCoW- Prinzip zu unterteilen. Das steht für: Must – dieses Todo muss unbedingt umgesetzt werden Should – dieses sollte Ressourcen erhalten Could – wenn noch Zeit/Energie übrig sein sollte, dann umsetzen Won´t – Dies ist unpassend/unnötig und sollte (derzeit) nicht anvisiert werden

Infos

Es bedarf nur ein wenig Moderationsfähigkeit, ist ansonsten ist schnell umgesetzt, weil diese Methode sehr eingängig ist.

Material

(Bereits erstellte) Todos

Starter

Münchhausen Vorstellung

Humorvolles Kennenlernen, Lügen ausdrücklich gewollt

Starter

Münchhausen Vorstellung

Ziel

Humorvolles Kennenlernen, Lügen ausdrücklich gewollt

Ablauf

Jeder Teilnehmende schreibt drei Infos über sich auf Karten. Z.B. Geburtsort, erstes Auto, besonderes Talent, Lieblingsort etc. Der Moderator kann (muss aber nicht) die Kategorien vorgeben. Unter den Karten der Teilnehmenden muss jedoch eine Lüge sein. Nachdem jeder seine drei Infos vorgestellt hat, soll die Gruppe raten, an welcher Stelle er oder gelogen hatte. Dies kann auch mit einer Punktabfrage erfolgen.

Infos

Diese Methode funktioniert auch sehr gut in Teams, deren Mitglieder sich bereits gut und lange kennen. Da ist das Entlarven der Lüge ein besonderer Spaß.

Material

Drei Karten je Teilnehmenden, Stifte, eventuell Klebepunkte

Abschluss

Museumsbesuch

Die Inhalte des Workshops werden erneut betrachtet

Abschluss

Museumsbesuch

Ziel

Die Inhalte des Workshops werden erneut betrachtet

Ablauf

Die bereits erarbeiteten Kerninhalte (vor allem Flipcharts, Metaplanwände u.ä.) des zu Ende gehenden Workshops werden an den Wänden des Raums ausgestellt. Die Teilnehmenden dürfen nun umhergehen und die Inhalte betrachten. Die Moderatorin könnte hierzu entspannte Musik abspielen. Die Kernaufgabe für die Teilnehmenden ist es, mit anderen Revue passieren zu lassen, was sie an diesem Inhalt überraschte oder bewegte und ob sie es in ihrem eigenen Alltag nutzen können.

Infos

Diese Methode eignet sich auch wunderbar, um die letzte Pause vor dem Ende des Workshops zu gestalten. So können die Teilnehmenden den Tag/die Tage Revue passieren lassen und schon mal Ideen sammeln für das anstehende Feedback und Fazit zum Workshop.

Material

Bereits erarbeitete Flipcharts/Wände etc., eventuell Musik

Starter

Namens-Scrabble

Thematischer Einstieg und Auflockerung der Gruppe

Starter

Namens-Scrabble

Ziel

Thematischer Einstieg und Auflockerung der Gruppe

Ablauf

Die Namen der Teilnehmenden werden auf kleine Klebezettel geschrieben. Dabei wird jeder Buchstabe auf einen eigenen geschrieben. So entsteht ein Pool an verfügbaren Buchstaben, aus welchen man nun ein eigenes Gebilde bauen soll. Die Moderatorin nennt nun ein Thema oder eine bestimmte Frage, zu der man Wörter bilden soll. Idealerweise etwas, das mit dem Workshop zu tun hat. Nun sollen die Teilnehmenden aus den Buchstaben Wörter bilden, wobei es sein kann, das ein Buchstabe plötzlich von jemand anderem weggeschnappt wird und man spontan umdenken muss.

Infos

Diese Methode klappt virtuell besser als live, weil hier auch zahlreiche Teilnehmende zugleich an einem digitalen Board "stehen" können.

Material

Post-it-Zettel und Tafel/Flipchart oder virtuelles Board

Inhaltlich

Normal und anders

Eine größere Gruppe wird sensibilisiert für Kulturfragen und Wertesysteme

Inhaltlich

Normal und anders

Ziel

Eine größere Gruppe wird sensibilisiert für Kulturfragen und Wertesysteme

Ablauf

Es werden mehrere Gruppen mit mindestens je drei Personen gebildet. Jede davon erhält ein allseits bekanntes Brettspiel wie z.B. Mensch ärgere Dich nicht. Dazu gibt es je eine kurze Anleitung, wobei sich diese bei jeder Gruppe leicht unterscheidet. Z.B. wird in Gruppe 1 entgegen des Uhrzeigersinns gegangen, in Gruppe 2 darf man mit der 6 UND der 3 sein Spielhütchen auf das Spielfeld stellen und in der Anleitung der Gruppe 3 heißt es, dass gegenseitiges Rausschmeißen verboten ist. Zudem gilt für die Dauer der gesamten Methode, dass Sprechen verboten ist. Nun lässt man die Gruppen einige Minuten lang das Spiel mit den modifizierten Regeln spielen, bis diese als „Normal“ angenommen worden sind. Dann lässt man aus jeder Gruppe eine Person in die jeweils andere Gruppe wechseln und dort – weiterhin stumm – mitspielen. Die Irritationen werden sehr groß sein, auch wenn jeder für sich nach seinen „normalen“ Regeln spielt.

Infos

Es ist eine sehr effektive Methode um sich Fragen zu stellen, warum manche Menschen handeln wie sie handeln, wie wir mit Irritationen umgehen und was Wertesysteme und kulturelle Prägung in uns bewirken. Dass die Teilnehmenden stumm spielen ergibt den Effekt, dass sie die Situation nicht gleich klären können und diese eine Weile aushalten müssen. Man kann ein weiteres Mal die Gruppen durchtauschen, wobei der Effekt insbesondere beim ersten Mal stark wirkt. Aus den Erkenntnissen des Spiels kann ein gesamter Workshop ausgestaltet werden.

Material

Gut bekannte Spiele, kurze Anleitungen mit unterschiedlichen Regeln

Starter

Number one

Der Chartsieger aus der Geburtswoche bringt die Teilnehmenden ins Reden und Lachen

Starter

Number one

Ziel

Der Chartsieger aus der Geburtswoche bringt die Teilnehmenden ins Reden und Lachen

Ablauf

Nach einer schnellen Suche im Internet findet man Datenbanken, die die Musik-Charts bestimmter Wochen innerhalb der letzten Jahrzehnte aufzeigen. Eine solche Seite hat die Moderatorin im Vorfeld des Formats gefunden und bereitgestellt. Im Workshop oder der Retro fragt sie reihum die Anwesenden nach ihrem Geburtsdatum (oder hat dies bereits im Vorfeld getan und entsprechend vorbereitet). Dann schaut sie in die Datenbank nach dem Song, der zu diesem Zeitpunkt die Charts anführte und nennt diesen. Es ist erstaunlich, aber in der Regel kennt jeder die Songs. Alternativ sie macht einen Screenshot und stellt diesen auf ein digitales Board, sodass man zu dem Titel auch ein Cover hat. Oder aber – mit etwas technischem Geschick – spielt sie den Song tatsächlich an, sodass alle diesen hören können. Je nach Titel und Interpret ist es mal ein wunderbarer Evergreen, mal ein peinliches Lied, was aber meistens umso witziger ist.

Infos

Die Moderatorin gibt ein wenig Zeit, sich über den Song und die damit verbundenen Erlebnisse auszutauschen.

Material

Online-Datenbank mit Charts der letzten Jahrzehnte

Inhaltlich

Nutzwert-Analyse

Gesammelte Ideen werden nach zuvor gewichteten Kategorien priorisiert

Inhaltlich

Nutzwert-Analyse

Ziel

Gesammelte Ideen werden nach zuvor gewichteten Kategorien priorisiert

Ablauf

Zunächst werden Ideen gesammelt. Dann Kategorien, anhand derer man die Ideen bewerten möchte. Die Kategorien werden dann gewichtet (Beispiel: „Realisierbarkeit ist wichtiger als die Kosten, also Punkte mal fünf.“). Anschließend werden die einzelnen Ideen bepunktet. Multipliziert man nun Punkte mit der Gewichtung und addiert das Gesamtergebnis, hat man eine Nutzwert-Analyse geschaffen.

Infos

Diese Punkte-Methode dauert etwas länger, hat wiederum eine gute Aussagekraft.

Material

Vorbereitetes Raster, Stifte, Klebepunkte

Starter

One-minute-art

Ein bestehendes Team startet witzig und dynamisch in ein virtuelles Format

Starter

One-minute-art

Ziel

Ein bestehendes Team startet witzig und dynamisch in ein virtuelles Format

Ablauf

Im Vorfeld des virtuellen Formats bittet die Moderatorin jeden Teilnehmenden, Papier und Bleistift bereitzulegen. Ebenfalls vor dem Termin macht sie sich Gedanken zu einer schnellen Paarbildung, sodass im Termin nicht lange überlegt werden muss, wer die Methode mit wem durchführen soll. Sobald es losgeht, werden den Teilnehmenden ihre Partner genannt und sie werden gebeten, sich innerhalb einer Minute gegenseitig zu zeichnen und die Zeichnungen nach Ablauf der Zeit nacheinander in die Kamera (oder hoch) zu halten. Dabei entstehen mitunter furchtbare Zeichnungen, was für sehr viel Lachen sorgt. Zugleich werden aber auch kleine Zeichen- talente entdeckt. Insgesamt ist es eine lockere Art, miteinander ein Meeting oder eine Retro zu starten.

Infos

Die Moderatorin kann auch mehr Zeit für die Zeichnung geben, aber mehr als drei Minuten sollten es nicht sein, um den Anspruch nicht allzu hoch zu setzen.

Material

Papier und Stift

Starter

Papier-Stein-Schere mit Fans

Spaßige Großgruppenmethode zum Wachwerden

Starter

Papier-Stein-Schere mit Fans

Ziel

Spaßige Großgruppenmethode zum Wachwerden

Ablauf

Wenn die Gruppe (ab ca. 24 Personen) einen Energizer benötigt, kann man folgendes durchführen: Jeder sucht sich spontan einen Partner und spielt mit ihm/ihr eine Runde Papier-Stein-Schere. Der Verlierer wird automatisch zum „Fan“ des Siegers und ruft immer wieder seinen Namen, während er seine Arme hochreist und dem Sieger folgt. Dieser sucht seinen nächsten Gegner und spielt gegen ihn wieder eine Runde Papier-Stein-Schere. Der Gewinner „erbt“ die Fans des Verlierers, die seinen Namen rufen und die Arme hochreißen. Er sucht sich wieder einen neuen Gegner, der ebenfalls Fans mit sich führt, spielt gegen ihn usw. Zum Schluss bleiben nur zwei Personen, denen jeweils die Hälfte der Teilnehmenden folgt und ihren Namen ruft. Die beiden tragen das letzte Match aus, welches über den Gesamtsieger entscheidet. Die Runde endet mit einem großen Applaus an alle.

Infos

Die Methode ist laut, „wuselig“ und sehr erfrischend

Material

Keines

Starter

Persönliche Landkarte

Über Orte sprechend, lernen sich die Teilnehmenden (besser) kennen .

Starter

Persönliche Landkarte

Ziel

Über Orte sprechend, lernen sich die Teilnehmenden (besser) kennen .

Ablauf

Die Moderatorin schreibt auf Karten die Orte Berlin, München, Hamburg und Düsseldorf (o.ä.), legt diese auf den Boden oder klebt sie an die Wand. Sie sollten in etwa so platziert sein, wie sie auf einer Karte zu finden wären (Berlin im Osten etc.). Nun nennt die Moderatorin einige zuvor vorbereitete Fragen, z.B. die nach dem Geburtsort, Ort der Ausbildung, Lieblingsort, letzter innerdeutscher Urlaub etc. Die Teilnehmenden schreiben die Antworten auf Karten, sowie ihre Namen. Dann dürfen sie diese in etwa dorthin legen/kleben, wo sich der Ort befindet und etwas dazu sagen. Nach und nach entsteht dadurch eine bunte Deutschlandkarte mit persönlichen Infos über die Teilnehmenden.

Infos

Im Ausland geborene Teilnehmende lockern die Runde auf, indem sie ihre Karte außerhalb der Landkarte legen/kleben und so ihren besonderen Werdegang zeigen. Alternativ kann nur der Standort des Workshops hingelegt werden und der Rest ergibt sich nach und nach. Ebenfalls kann die Moderatorin eine gezeichnete Deutschlandkarte auf einem Flipchart oder der Metaplanwand vorbereiten.

Material

Karten mit Namen großer Städte, Karten, Stifte, eventuell vorbereitete Deutschlandkarte

Abschluss

Persönliche Lernbilanz

Die Teilnehmenden reflektieren ihre Lernerfolge

Abschluss

Persönliche Lernbilanz

Ziel

Die Teilnehmenden reflektieren ihre Lernerfolge

Ablauf

Die Teilnehmenden bekommen ein Arbeitsblatt, auf das die Moderatorin zuvor Kernfragen zum erlernten Thema aufgeschrieben hat. Diese können lauten „Was sind für mich die wichtigsten Erkenntnisse?“, „Was möchte ich unbedingt anwenden/ausprobieren?“ oder „Was könnte mich daran hindern, das Erlernte anzuwenden?“. Im Anschluss kann (muss jedoch nicht) eine Diskussion über die Reflexion stattfinden. Bei dieser Methode ist ein Aspekt besonders wichtig: man muss den Teilnehmenden Zeit geben. Denn diese nimmt man sich in der Regel nicht, sondern beendet schnell das Training und lässt nach Hause fahren. Durch die Reflexion beschäftigen sich die Teilnehmenden erneut mit den Inhalten, wodurch ein nachhaltiges Lernen entsteht.

Infos

Diese Methode eignet sich insbesondere bei einer Workshop-Reihe, um beim nächsten Treffen über die Punkte, Vorsätze und Befürchtungen aus der Lernbilanz zu sprechen. Dann kann aus einem Reflexionsblatt sogar eine Art Lerntagebuch werden.

Material

Vorgefertigtes Arbeitsblatt mit Reflexionsfragen

Inhaltlich

Perspektivwechsel

Teammitglieder oder Workshop-Teilnehmende nehmen die Standpunkte der anderen ein

Inhaltlich

Perspektivwechsel

Ziel

Teammitglieder oder Workshop-Teilnehmende nehmen die Standpunkte der anderen ein

Ablauf

Alle Anwesenden schreiben ihren Namen auf eine Karte und geben sie der Moderatorin. Diese mischt sie durch und verteilt sie wieder an die Teilnehmenden. Nun sollen Fragen beantwortet werden, wobei man die Antworten derjenigen Person vermutet/antizipiert, die man gezogen hat. Die Fragen können lauten: „Meine Sicht auf das Teamgefüge“, „Ich fühle mich hier wohl/unwohl, weil…“, „Der letzte Sprint (beim Scrum-Zyklus) war für mich…“. Unterstützt wird es, wenn die Antworten auf Karten geschrieben und dann angepinnt werden. Man kann zusätzlich auf den Namenskarten ergänzen, wer in wessen Perspektive geschlüpft ist („Nadine für Ronny“).

Infos

Die Methode kann auf einfache Weise viel bewegen. Sie offenbart, was Person A über die Sichtweise von Person B vermutet. Dies kann ich vielerlei Hinsicht reflektiert werden. Hierbei ist es hilfreich, wenn die Moderatorin systemisch geschult ist.

Material

Karten, Stifte, vorbereitete Metaplanwand und Fragen

Inhaltlich

Pitch der Team-Ideen

Teamvorhaben oder Projekte werden gegeneinander ins Rennen geschickt

Inhaltlich

Pitch der Team-Ideen

Ziel

Teamvorhaben oder Projekte werden gegeneinander ins Rennen geschickt

Ablauf

Wenn ein Team die Möglichkeit hat selbst auszusuchen, welche Vorhaben oder Projekte es als nächstes angeht, kann man die Ideen gegeneinander konkurrieren lassen. Zunächst sollten die möglichen Aktivitäten benannt werden (also z.B. Produkt X, Dienstleistung Y und Verbesserung Z). Dann sollen sich die Teammitglieder je nach Interesse auf diese Alternativen verteilen und eine Planung und Präsentation vorbereiten. Dazu sollten sie vorher festgelegte Anforderungen beachten, wie z.B. Personalressourcen, Nutzen, Kosten etc. Schlussendlich gilt es, sein Vorhaben vor einem Entscheidungsgremium vorzustellen. Dies sollte ebenfalls im Vorfeld (weise*) gewählt werden. Das Gremium hört sich alle Vorschläge an, bringt diese ggf. in eine Reihenfolge und gibt einem (oder mehreren), Vorschlägen den Zuschlag, sodass dieses umgesetzt wird.

Infos

Wichtig: Diese Methode erfordert ein weit entwickeltes, aufgeklärtes Team, weil eine Aktivität den Pitch gewinnt, welche nicht unbedingt alle Teilnehmenden befürworten. Zudem gibt es hierbei auch "Verlierer". *Eine mögliche Lösung ist die, dass der Kunde des Teams das Entscheidungsgremium bildet. So bleibt eine Neutralität gewahrt und die Gefahr von Konflikten nimmt ab.

Material

Karten, Stifte, Flipcharts, eventuell vorbereitete Anforderungen für den Pitch

Abschluss

Polarisierendes Feedback

Wertungen werden grafisch dargestellt

Abschluss

Polarisierendes Feedback

Ziel

Wertungen werden grafisch dargestellt

Ablauf

Stellt man Inhalte vor, die die Meinungen der Teilnehmenden eventuell Spalten könnten, lohnt es sich diese grafisch darzustellen und mit Klebepunkten bewerten zu lassen. Das kann in Form eines Drei- oder Vierecks erfolgen oder – bei mehr als vier Antwortmöglichkeiten – in Skalen. Auf einem Kongress haben wir einen Impuls gegeben von dem wir nicht wussten, ob er inspirierend, irrelevant oder (wenigstens) informativ für die Teilnehmenden sein wird. Als Feedback erhielten wir dieses Dreieck:

Infos

Es ist eine gute Möglichkeit zu zeigen, dass man um die Polarisierung weiß und bereit ist, auch gegenläufiges Feedback anzunehmen. Zudem kann man diese Methode passiv nutzen, also die Flipchart aufstellen und darum bitten, beim Hinausgehen den Klebepunkt zu setzen.

Material

Flipchart mit vorgezeichneter Form, Klebepunkte

Abschluss

Postkarte an nächste

Eine Gruppe von Teilnehmenden schließt gut ab, die nächste startet gut ins Seminar

Abschluss

Postkarte an nächste

Ziel

Eine Gruppe von Teilnehmenden schließt gut ab, die nächste startet gut ins Seminar

Ablauf

Wenn ein Workshop mehrfach durchgeführt wird und dabei die Teilnehmenden wechseln, kann die folgende Methode einen schönen Effekt haben. Man bittet die Teilnehmenden zum Ende des Trainings, eine Postkarte an die (unbekannten) nächsten Teilnehmenden zu schreiben. Am besten ist es, wenn die Moderatorin eine große Postkarte auf einem Flipchart gestaltet. Dabei kann sie Satzanfänge vorgeben wie z.B. „Worauf Ihr euch freuen könnt…“ oder „Die Trainerin hat uns…“. Alternativ können auch richtige (blanko) Postkarten an alle Teilnehmenden vergeben werden, die individuell ausgefüllt werden.

Infos

Zum einen ist diese Methode ein schöner Abschluss und eine gute Reflexion eines Trainings. Zum anderen kann sie als Eisbrecher zu Anfang des nächsten Durchgangs funktionieren.

Material

Vorgefertigtes Flipchart oder einzelne Postkarten

Starter

Powerpoint-Impro

Lustige Improvisation, bei der man eine unbekannte Powerpoint präsentieren soll

Starter

Powerpoint-Impro

Ziel

Lustige Improvisation, bei der man eine unbekannte Powerpoint präsentieren soll

Ablauf

Um einen Workshop zu Beginn oder nach der Mittagspause witzig zu eröffnen, werden die Teilnehmenden gebeten, eine ihnen unbekannte Powerpoint zu präsentieren. Dafür sollte die Moderatorin einige Folien vorbereitet haben, die z.B. ein Modell, etwas visuelles oder technisches darstellen. Die Teilnehmenden sollen nun spontan die Präsentation so halten, als sei es ihre, die Inhalte ihnen gut bekannt und sie die Expert:innen für dieses Thema.

Infos

Es lässt sich noch eine Steigerung hinzufügen, indem die Teilnehmenden nicht nur eine ihnen fremde Präsentation erhalten, sondern auch ein zur Präsentation völlig unpassendes Thema bedienen sollen. Dann haben sie die Herausforderung, beides aus dem Stand zu verbinden („Ich erkläre Ihnen jetzt etwas über das Liebesleben der Kakteen anhand des Modells von Pawlow.“)

Material

Eine Sammlung vorbereiteter Powerpoint-Folien oder einzelne Präsentationen von kleinem Umfang, eventuell Presenter

Inhaltlich

Priorisierungs-Matrix

Entstandene Ideen oder bestehende Prozesse werden systematisch geordnet

Inhaltlich

Priorisierungs-Matrix

Ziel

Entstandene Ideen oder bestehende Prozesse werden systematisch geordnet

Ablauf

Die Gruppe sammelt zunächst entweder Ideen für neue Produkte/Angebote/Projekte oder notiert die bereits bestehenden. Anschließend moderiert der Moderator eine Diskussion, bei der jede Idee einzeln betrachtet und bewertet wird und in eine Matrix aus Nutzen und Aufwand gesetzt wird. Die vier Quadranten (s.u.) ermöglichen eine Planung des weiteren Vorgehens.

Infos

In der Regel sind vor allem die Inhalte des I. und III. Quadranten relevant. Also die Mischung aus quick wins und strategischen, großen Schritten. Möglich ist auch eine Bepunktung mit Klebepunkten.

Material

Vorbereitete Matrix auf Metaplan-Wand oder dem Boden, Karten, Stifte

Inhaltlich

Processual stations

Prozesse werden wie eine U-Bahn-Karte dargestellt, was viele Erkenntnisse bringt

Inhaltlich

Processual stations

Ziel

Prozesse werden wie eine U-Bahn-Karte dargestellt, was viele Erkenntnisse bringt

Ablauf

Zunächst soll jedes Teammitglied seine (ausgewählten) Arbeitsprozesse auf einzelne Stationen herunterbrechen und auf Karten notieren. Eine Person beginnt anschließend damit, seine Prozesskarten zu erklären und mit einem Stift an der Metaplanwand zu verbinden. Wenn sie fertig ist, fügt eine andere ihren Prozess an. Sofern sich der Prozess überlappt oder sie gemeinsame „Stationen“ haben, wird die Strecke entsprechend verbunden. So entsteht nach und nach eine Übersicht, die einer U-Bahn- Karte ähnelt. Daraus kann u.a. erkannt werden, wo Schnittstellen und Engpässe vorliegen, wo unnötige Umwege genommen werden müssen und welche „Strecken“ lang und welche kurz sind.

Infos

Diese Methode ist anspruchsvoll und erfordert von der Moderatorin ein gutes Prozess- oder Projektverständnis.

Material

Karten, Stifte, Metaplanwand, alternativ Wolle/Seile, um die „Strecken“ flexibel darzustellen.

Inhaltlich

Prozess-Exorzismus

Auf humorvolle Art wird die Unzufriedenheit mit Prozessen benannt

Inhaltlich

Prozess-Exorzismus

Ziel

Auf humorvolle Art wird die Unzufriedenheit mit Prozessen benannt

Ablauf

Wenn es gilt, in einem Workshop die Arbeit an einem bestimmten Thema oder in einem Projekt zu verbessern, kann der Moderator die Teilnehmenden um Folgendes bitten: sie sollen verbal oder auf Klebezetteln benennen, welcher böse Geist aus dem Prozess fahren soll, damit er „wieder gut“ ist. Die Antworten können lauten „Der Geist der mangelnden Qualität“, „Untoter des ewigen Verschiebens“ oder „Dämon, der Ressourcen frisst“. Dies ergibt zum einen einige Lacher, zum anderen aber auch eine erste Eingrenzung hin zur Frage, was die Prozesse behindert. Daraus kann das Team mit dem Moderator Lösungswege und Maßnahmen erarbeiten.

Infos

Diese Methode sollte eher nicht genutzt werden, wenn es um zwischenmenschliche Themen geht, weil der Vergleich mit Hexen und Monstern eher nicht förderlich ist.

Material

Eventuell Klebekarten

Starter

Rasende Reporterin

Die Teilnehmenden stimmen sich auf das Thema ein und lernen sich in entspannter Atmosphäre kennen, in dem sie leichte Einstiegsfragen zum Seminarthema beantworten.

Starter

Rasende Reporterin

Ziel

Die Teilnehmenden stimmen sich auf das Thema ein und lernen sich in entspannter Atmosphäre kennen, in dem sie leichte Einstiegsfragen zum Seminarthema beantworten.

Ablauf

Der Moderator bereitet eine Seite mit ca. 15 Fragen zum Kennenlernen vor, die in irgendeiner Weise etwas mit dem Thema zu tun haben. Für ein Zeitmanagement-Seminar könnte dies z.B. sein: „Wann bist du das letzte Mal richtig in Zeitnot geraten?“ oder „Kennst du schon eine Zeitmanagement-Methode, die du mit Erfolg anwendest?“. Die Teilnehmenden gehen im Raum umher und stellen einem anderen Teilnehmenden je eine Frage ihrer Wahl. Nachdem beide eine Frage beantwortet haben, suchen sie sich einen anderen Partner.

Infos

Bei ungeraden Teilnehmerzahlen macht der Moderator mit. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Fragen kurz beantwortet werden und die Teilnehmenden sich nach der Beantwortung sichtbar auseinander stellen, damit „freie“ Personen identifiziert werden können.

Material

Arbeitsblatt mit vorbereiteten Fragen

Abschluss

Realitäts-Check und Experiment

Die erlernten Inhalte werden zum Abschluss erneut überprüft

Abschluss

Realitäts-Check und Experiment

Ziel

Die erlernten Inhalte werden zum Abschluss erneut überprüft

Ablauf

Der Moderator bereitet einen Flipchart (o.a.) vor, auf dem er die vermittelten und erarbeiteten Inhalte als Stichwörter nennt und darunter eine Skala zeichnet. Ganz links kann so etwas stehen wie „unrealistisch“, „passt nicht“ oder „nur Theorie“, ganz rechts entsprechend „realitätsnah“, „passt perfekt“ oder „Praxis pur!“. Die Teilnehmenden bewerten nun mit Klebepunkten entlang der Skala. Zudem können Sie mit einer anderen Farbe (oder einem Stift) eine Markierung neben dem Inhalt setzen, wenn sie es noch nicht einordnen können, jedoch gerne ausprobieren möchten (Experiment). Gerade dieses Ausprobieren sollte gefördert werden, um neue Sachverhalte in die Realität umzusetzen.

Infos

Auf diese Weise erhält vor allem der Trainer ein Feedback zu der Auswahl seiner Inhalte. So kann er ggf. für den nächsten Durchgang die Agenda anpassen.

Material

Vorbereitetes Flipchart, Klebepunkte mit zwei verschiedenen Farben, alternativ Stifte

Abschluss

Return on time invested (ROTI)

Eine Messung der Zufriedenheit wird (kontinuierlich) vorgenommen

Abschluss

Return on time invested (ROTI)

Ziel

Eine Messung der Zufriedenheit wird (kontinuierlich) vorgenommen

Ablauf

Am Ende des Workshops oder der Retro bittet der Moderator die Teilnehmenden, auf ein Zeichen eine bestimmte Anzahl Finger hochzuhalten. Null bedeutet, dass die Zeit im Workshop reine Verschwendung war. Drei Finger bedeuten entsprechend, dass sie mittelmäßig gut verwendet war und fünf, dass es sich voll und ganz gelohnt hatte, die Zeit zu investieren. Der Moderator zählt die Anzahl der Finger zusammen, teilt sie durch die Anzahl der Teilnehmenden und erhält so einen Indikator.

Infos

Der Moderator sollte den Wert notieren. Beim nächsten Treffen wird ROTI wieder ermittelt und man kann eine Steigerung oder einen Abfall an Qualität der investierten Zeit erkennen.

Material

keins

Inhaltlich

Rückblick aus der Zukunft

Kollektives Zukunftsbild kreieren, Blockaden umgehen, kreative Lösungswege finden

Inhaltlich

Rückblick aus der Zukunft

Ziel

Kollektives Zukunftsbild kreieren, Blockaden umgehen, kreative Lösungswege finden

Ablauf

Der Moderatorin kann die Teilnehmenden dazu bringen, ihre Pläne anhand einer Zukunftsvision zu gestalten, indem sie fragt:"Wie wird es sein, wenn ihr zum realistischen Zeitpunkt X eure Herausforderung gelöst habt und alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind? Wie sieht euer Team/eurer Bereich/eure Organisation dann aus? Was kann man dann sehen und erleben?" (Es können weitere spezifischere Fragen zu bestimmten Bereichen eingebaut werden: z.B: Struktur, Kommunikation, Produkte, Arbeitsweisen, Kunden etc.). Wenn dies der Gruppe schwer fällt, kann die Moderatorin zu einer kreativen Unterstützung greifen: sie befragt die Kleingruppen einzeln im Rahmen eines fiktiven Beitrags für eine Zeitung oder einer imaginierten, künftigen Firmenfeier: "Wie habt ihr es geschafft diesen positiven Zustand zu erreichen? Was waren die entscheidenden Maßnahmen, Entscheidungen und Wendepunkte? Wo wurde es schwierig? Was waren die ersten Schritte?" Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum zusammengetragen. Sowohl vom Zielzustand, als auch von dem Weg dorthin.

Infos

Die Befragten sollten angehalten werden sehr konkret zu antworten. Je nach Schwerpunkt des Workshops kann entweder das Zielbild oder die Umsetzung im Vordergrund stehen.

Material

keines

Inhaltlich

Save-your-company

Gegensatz zu kill your company und eine Art „Wunderfrage“ auf Unternehmensebene

Inhaltlich

Save-your-company

Ziel

Gegensatz zu kill your company und eine Art „Wunderfrage“ auf Unternehmensebene

Ablauf

Die Teilnehmenden werden gefragt, wie der Idealfall aussehen müsste, damit sich ihre Organisation (oder das Projekt) bestmöglich entwickelt. Anschließend gilt es zu überlegen, was davon man selbst vorantreiben kann und in die Realität umsetzen kann.

Infos

Diese Methode eignet sich auch auf Teamebene oder für Projekte

Material

Karten und Metaplanwand oder Flipchart

Starter

Schlüsselbund Vorstellung

Einfache Spontanmethode zum gegenseitigen Kennenlernen, die immer klappt

Starter

Schlüsselbund Vorstellung

Ziel

Einfache Spontanmethode zum gegenseitigen Kennenlernen, die immer klappt

Ablauf

Ohne jeden Aufwand kann der Moderator die Teilnehmenden ins Reden und gegenseitiges Kennenlernen bringen. Er bittet sie, ihren Schlüsselbund aus der Tasche zu holen. Dann soll jeder zu einem bis drei Schlüsseln (je größer die Gruppe, desto weniger) ein paar Sätze erzählen. Dabei erfährt man ganz nebenbei einige persönliche und berufliche Dinge.

Infos

Der Moderator kann bei Bedarf gerne ein paar zusätzliche Informationen fördern, indem er gezielt nachhakt. Zum Beispiel könnte er fragen, welchen Schlüssel man auf gar keinen Fall verlieren dürfte, welchen man am liebsten benutzt, welcher der neueste ist etc.

Material

Nur der Schlüsselbund der Teilnehmenden

Starter

Seil-Partnerschaft

Zwei Teilnehmende losen sich gegenseitig, lernen sich kennen, stellen sich den anderen vor

Starter

Seil-Partnerschaft

Ziel

Zwei Teilnehmende losen sich gegenseitig, lernen sich kennen, stellen sich den anderen vor

Ablauf

Die Moderatorin hat mehrere (ca. 1,5 Meter lange) Seile vorbereitet. Bei (z.B.) acht Teilnehmenden benötigt sie vier davon. Sie greift alle Seile in der Mitte und lässt die Enden lose herunterhängen. Die Teilnehmenden fassen je ein Ende. Wenn die Moderatorin nun die Seile loslässt, hat jeder einen zufälligen Partner am andere Ende des Seils. Nun gilt es, dass sich die beiden ein paar Minuten Zeit nehmen und sich gegenseitig kennenlernen, eventuell anhand vorbereiteter Kernfragen. Danach stellt einer der beiden den anderen vor der ganzen Gruppe vor und umgekehrt.

Infos

Bei ungerader Anzahl von Teilnehmenden nimmt die Moderatorin ein Ende eines Seils und fungiert als Vorstellungspartnerin. Die Methode eignet sich auch zum Losen bei Partnerübungen.

Material

Seile (Anzahl Teilnehmende durch zwei), eventuell vorbereitete Vorstellungsfragen, die für die Runde relevant sind

Starter

Share it

Private Einsichten in digitale Welten.

Starter

Share it

Ziel

Private Einsichten in digitale Welten.

Ablauf

Teammitglieder werden gebeten, folgenden Mini- Impuls vorzubereiten und an geeigneter Stelle mit den Kolleg:innen zu teilen: Sie sollen den Bildschirm teilen und ca. drei bis fünf Minuten lang zu einem der folgenden Themen erzählen: - Meine Lieblings-Homepage (nicht beruflicher Art), - Inspirierender Internet-Content, - Meine schönsten Urlaubseindrücke, - Work- oder Life-hack, den ich virtuell vermitteln kann, - beeindruckende Kunstaktion, - soziale Initiative, die einen begeister hat etc.

Infos

Die Teilnehmernden können selbst den Grad wählen, in welchem sie ihre Privatsphäre lüften. Es ist eine sehr entspannte Methode. Im Prinzip hat sie kaum etwas mit dem beruflichen Alltag zu tun, aber genau die und die Tatsache, dass man sich Zeit nimmt, um sich gegenseitig zuzuhören hat große Auswirkungen auf das Teamgefüge.

Material

Keines

Inhaltlich

Silent priorization

Inhalte werden priorisiert

Inhaltlich

Silent priorization

Ziel

Inhalte werden priorisiert

Ablauf

Nachdem zu einem Anliegen mehrere Aspekte/Ideen/Maßnahmen auf einzelnen Karten aufgeschrieben worden sind, gilt es nun, diese in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Hierzu benötigt man zunächst eine passende Frage, wie z.B. „Was ist das dringendste?“ und eine grafische Skala mit einem niedrigsten und einem höchsten Wert. Nun sollen die Teilnehmenden die Karten auf der Skala positionieren und dadurch priorisieren. Sie (alle) sollen zur Wand oder Tafel kommen und direkt loslegen. Dabei dürfen sie aber erstens nur eine Karte auf einmal bewegen und zweitens müssen sie dabei schweigen. Es dürfen auch bereits bewegte Karten erneut verändert werden. Sollte eine Karte jedoch immer wieder und vor allem stark in der Wertung verändert werden, sollte die Moderatorin dies erkennen und diese Karte gesondert diskutieren. Es entsteht zwar ein reges "Gewusel", da alle zugleich vorne stehen, aber die Methode klappt dennoch jedes Mal aufs Neue.

Infos

Es ist erstaunlich, wie gut die Priorisierung klappt, auch ohne Diskussion. In der Regel ist nach zwei Runden mit allen Teilnehmenden eine für alle stimmige Priorisierung entstanden, welche weiterverarbeitet werden kann.

Material

Karten, Stifte bzw. digitale Möglichkeiten

Starter

Sketch your colleagues

Eine kreative und humorvolle Eröffnung von virtuellen Meetings

Starter

Sketch your colleagues

Ziel

Eine kreative und humorvolle Eröffnung von virtuellen Meetings

Ablauf

Die Moderatorin eines virtuellen Meetings bittet die Teilnehmenden im Vorfeld, Papier und Stift vorzubereiten. Wenn das Meeting beginnt, legt sie Paare fest, die nun eine (höchstens zwei) Minute Zeit bekommen, sich gegenseitig zu zeichnen. Nach Ablauf der Zeit werden die schnellen Kunstwerke hochgehalten und sorgen in der Regel für viele Lacher aber auch für Staunen über manches bislang unbekanntes Zeichentalent.

Infos

Wenn die Teilnehmenden noch den Namen des Gezeichneten darunter schreiben und alle gleichzeitig die Bilder in die Kameras halten, ergibt das einen witzigen Screenshot. Alternativ können sie an die Wand geklebt werden.

Material

Papier und Stifte

Starter

Social Media

Ein humorvoller Einstieg mit Blick auf social networking

Starter

Social Media

Ziel

Ein humorvoller Einstieg mit Blick auf social networking

Ablauf

Wenn ein bestehendes Team digital- und social- media-affin ist, kann der folgende Einstieg in eine Teamentwicklung amüsante Erkenntnisse liefern. Die Teilnehmenden werden als Figur mit Namen darunter auf eine Metaplanwand gemalt oder geklebt. Dann sollen sie (einzeln oder nacheinander) nach vorne kommen und ihre digitalen Verbindungen zu den anderen einzeichnen. Der Moderator kann eine Legende vorbereiten: Insgesamt entsteht so ein buntes „Wimmelbild“, welches die zahlreichen Verbindungen, spezielle Kanäle oder auch den Social-Media-King oder die -Queen zeigt.

Infos

Es sollten nur bestehende „Verhältnisse“ dargestellt werden (also Follower, bereits stattgefundener Austausch etc.), keine potentiellen (im Sinne von "beide sind bei Twitter, folgen sich aber nicht").

Material

Metaplanwand, Teilnehmer-Bilder, verschiedenfarbige Stifte

Starter

Soziometrie

Die Teilnehmenden stellen sich einander vor, indem sie sich in einer Reihenfolge aufstellen.

Starter

Soziometrie

Ziel

Die Teilnehmenden stellen sich einander vor, indem sie sich in einer Reihenfolge aufstellen.

Ablauf

Die Moderatorin zieht im Vorfeld mit einem Seil oder Klebeband eine lange Linie auf dem Boden. An ein Ende kommt ein + an das andere ein – auf einer Karte. Dann bittet sie die Teilnehmenden aufzustehen und sich entlang dieser Linie zu ihren Fragen/Aufforderungen aufzureihen. Diese können z.B. sein: „Stellt euch nach eurem Alter auf. Plus ist hoch, minus ist niedrig.“ oder nach Zugehörigkeit zum Team/Unternehmen, Lust auf den Workshop, Erfahrung mit dem Thema, Entfernung zum Arbeitsort, geschätzte Anzahl der Stufen die du heute schon gegangen bist etc.

Infos

Diese Methode bringt wortwörtlich Bewegung in die Runde. Bei einigen Fragen müssen sich selbst gestandene Teams untereinander abstimmen, was zusätzliche Aha- Effekte ergibt („Da bist Du geboren? Wusste ich gar nicht.“). PS: Die Moderatorin sollte ja nicht nach dem Gewicht der Teilnehmenden fragen :o)

Material

Seil (mehrere Meter), Klebeband, Karten mit + und -, passende Fragen

Inhaltlich

Stakeholder-Analyse

Die betriebliche Umgebung eines Teams wird bildlich dargestellt

Inhaltlich

Stakeholder-Analyse

Ziel

Die betriebliche Umgebung eines Teams wird bildlich dargestellt

Ablauf

Ein oder mehrere Teammitglieder zeichnen/kleben nach und nach eine Landschaft, die ihre Arbeitsumgebung verdeutlicht. Das eigene Team kann dabei z.B. ein Dorf oder ein Hochhaus sein, die IT wird zu einer Insel, der Vorstand zum Olymp und eine bestimmte Abteilung zu einer Burg mit hohen Mauern und Kanonen. Anschließend kann man Wege einzeichnen und ebenfalls als Symbolik nutzen. Eine Autobahn für schnelle und gute Verbindungen, eine wackelige Hängebrücke, wenn der Kontakt schwierig ist. Auch mit den Entfernungen innerhalb der Karte lässt sich die Zusammenarbeit zeigen.

Infos

Bereits während des Zeichnens/Klebens fällt man viele Diagnosen. Diese Methode eignet sich wunderbar, kreativ an der eigenen Positionierung, Kommunikations- strategie oder dem Kundenmanagement zu arbeiten.

Material

Erleichtern kann man die Sache, indem der Moderator ein Set aus vorgezeichneten Symbolen bereithält.

Abschluss

Stimmungsbarometer

Die Teilnehmenden äußern ihre Stimmung visuell

Abschluss

Stimmungsbarometer

Ziel

Die Teilnehmenden äußern ihre Stimmung visuell

Ablauf

Der Moderator klebt mit Klebeband oder Schnur eine Skala an die Wand. Die Beschriftung kann lauten „hoch/tief motiviert“, „viel/wenig gelernt“, „voller Energie/Akku leer“ etc. Zwischendurch fordert er die Teilnehmenden auf, mit Klebepunkten ihre derzeitige Lage darzustellen. Bei der nächsten Aufforderung einige Stunden später werden andersfarbige Klebepunkte benutzt. Zum Abschluss ebenfalls. An dieser Stelle kann ein Rückblick über die gesamte Zeit geworfen und darüber reflektiert werden. Die verschiedenen Farben ergeben häufig einen Verlauf, der diskutiert werden kann.

Infos

Eine Alternative ist es, die Teilnehmenden eine Karte mit ihrem Namen an eine für sie passende Stelle kleben und zwischendurch (z.B. bei jeder Pause) entsprechend versetzen zu lassen, falls sich ihre Motivation etc. verändert.

Material

Klebeband oder Schnur, Klebepunkte, Karten, Stifte

Inhaltlich

Symbolische Denkanregung

Schwer greifbare Situationen werden mit Symbolen stellvertretend erklärt.

Inhaltlich

Symbolische Denkanregung

Ziel

Schwer greifbare Situationen werden mit Symbolen stellvertretend erklärt.

Ablauf

Wenn die Teilnehmenden Schwierigkeiten haben, die Situation (sowohl eine persönliche oder organisatorische) zu umschreiben, bieten sich Metaphern an. Diese kann man hervorlocken, indem der Moderator Fotos, kleine Gegenstände, Zitate, Figuren etc. auf dem Boden verteilt. Dann nennt er eine bestimmte Fragestellung (z.B. „Wie sahen Sie das Projekt zu Anfang?“). Jeder Teilnehmende ergreift einen der Gegenstände und erklärt, warum er gerade mit diesem eine spontane Assoziation hat (z.B. nimmt er einen Spielzeug-Zauberer und sagt „Zu Anfang war es wie `Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne´. Aber jetzt…“)

Infos

Diese Methode ist ein gutes Vehikel, um mit den Äußerungen der Teilnehmenden weiterzuarbeiten. Auch kann es dann helfen, wenn andere, sachliche Methoden nicht die gewünschte Wirkung gezeigt haben.

Material

Fotos, Spielzeug, Zitatkarten, zufällige Gegenstände, Figuren etc.

Starter

Taler Übung

Gegenseitiges, mutiges Feedback mit anschließender Reflexion.

Starter

Taler Übung

Ziel

Gegenseitiges, mutiges Feedback mit anschließender Reflexion.

Ablauf

Jeder Teilnehmende erhält zehn „Taler“ (Spielgeld, ausgeschnittene Papier-Münzen o.ä.). Dann stellt die Moderatorin vorbereitete Fragen, die mit dem „Geldfluss“ beantwortet werden. Zu Anfang eignet sich eine allgemeine Frage wie „Mit wem würdest Du gerne in den Urlaub fahren?“. Die Teilnehmenden können nun demjenigen, mit dem sie sehr gerne in den Urlaub fahren würden, mehrere Münzen geben, der „zweiten Wahl“ etwas weniger und allen anderen noch weniger oder gar keine Münzen. Man kann nach jeder Runde eine kleine Reflexion machen („Warum hat Matilda wohl die meisten Münzen erhalten?“) oder erst nach dem „Bezahlen“ aller Fragen. Die Folgefragen sollten sich mehr auf das berufliche Umfeld beziehen („Wessen Expertise vertraust Du am meisten?“, „Wer wäre eine gute Führungskraft?“ etc.). Die Fragen können im Vorfeld auch mit dem Team bestimmt worden sein.

Infos

Bei dieser Art des Feedbacks kann es auch Kolleg:innen geben, die ihre Taler vergeben, aber kaum welche erhalten. Das muss die Moderatorin bedenken und ggf. auffangen und thematisieren.

Material

Taler aus Papier, Holz, Spielgeld, vorbereitete Fragen

Inhaltlich

Team-Timeline

Die Vergangenheit des Teams wird zur Basis für künftige Planung und Vision

Inhaltlich

Team-Timeline

Ziel

Die Vergangenheit des Teams wird zur Basis für künftige Planung und Vision

Ablauf

Diese Methode sollte angekündigt werden, damit sich die Teilnehmer darauf vorbereiten können. Im Workshop klebt der Moderator an Wand/Boden einen langen Pfeil. Dies ist die Zeitachse. Nun darf der dienstälteste Kollege das Jahr seines Eintritts und seine Karten ankleben. Fragen/Kategorien könnten sein „Woran arbeiteten wir?“, „Welche Software nutzten wir?“, „Wie war die Stimmung?“ etc. Wenn der Zeitpunkt kommt, wo ein anderer Kollege hinzukam, übernimmt dieser und macht weiter. Der dienstältere Kollege darf aber ergänzen. So geht es weiter, bis zum heutigen Zustand. Wichtig wäre es dabei, auch die Abgänge von Kollegen zu dokumentieren, um weitere Erkenntnisse zu sammeln.

Infos

Die fertige Wand gibt viele Aufschlüsse über Teammuster, wie Fluktuation, Umgang mit dem Wandel etc. Dies kann sehr gut für die Arbeit an einer neuen Vision genutzt werden.

Material

Tape, Karten, Stifte, Metaplanwand/Boden, vorherige Ankündigung

Inhaltlich

Teamressourcen aktivieren

Positive Einstellung vor neuen Herausforderungen erreichen

Inhaltlich

Teamressourcen aktivieren

Ziel

Positive Einstellung vor neuen Herausforderungen erreichen

Ablauf

Wenn ein Team vor einer anspruchsvollen Phase oder Aufgabe steht, kann ein Moderator ihre Einstellung verbessern, indem er an bereits genommene Hürden erinnert. Dazu kann er (einige) folgende Fragen stellen und die Antworten auf einem Flipchart notieren: In welcher Situation war das Team besonders kreativ / innovativ / arbeitsfähig / offen etc.? Was hat das Team damals von sich selbst gedacht? Was von seiner Zukunft? Wer/wie war das Team damals, wenn man es in einer Metapher umschreiben sollte? Was haben die Mitglieder konkret getan, damit es gut war? Welche Ressourcen halfen uns damals, die Herausforderungen zu meistern?

Infos

Diese Fragen sollen erneut das Gefühl hervorrufen, das sie beim letzten Erfolg hatten und dafür motivieren, auch weitere Herausforderungen mutig anzugehen.

Material

Flipchart, vorbereitete Fragen, Stifte / Klebezettel

Starter

Twitter Feedback

Im Stile von Twitter-Nachrichten über Inhalte sprechen

Starter

Twitter Feedback

Ziel

Im Stile von Twitter-Nachrichten über Inhalte sprechen

Ablauf

Der Moderator startet mit einem ersten „Tweet“ auf einer Karte und die Teilnehmenden gehen darauf ein. Dabei sollen sie die bei Twitter übliche Technik benutzen: maximal 140 Zeichen setzen, sowie Smileys und Hashtags nutzen. Beispiel: Moderator-Tweet: „Das nächste #Release geht in die heiße Phase! Wie geht es Euch damit? #Development #Teamwork“ ; Teilnehmender-A-Retweet: „Wir freuen uns, wenn alles klappt. Hoffentlich haben wir alles beachtet :o). #Buxfixing #Testing“ ; Teilnehmende-B-Retweet: „Ich habe die Befürchtung, dass… #XY…“ Es sollte mehrere Runden geben, in denen auch auf die Retweets eingegangen wird. Geschickt an eine Metaplanwand gepinnt, ergeben sich thematische Cluster, aus denen man Schwerpunktthemen erkennen kann.

Infos

Diese Methode eignet sich ebenso gut für die Zwischenetappe oder auch zum Abschluss einer Retro oder eines Workshops.

Material

Karten, (dünne) Stifte, Metaplanwand, Pins

Abschluss

Unter uns

Der Moderator und ein Teilnehmenden simulieren ein Gespräch nach dem Workshop

Abschluss

Unter uns

Ziel

Der Moderator und ein Teilnehmenden simulieren ein Gespräch nach dem Workshop

Ablauf

„Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich etwas daraus machen können“, heißt es manchmal, wenn der Moderator sich mit dem Auftraggeber oder einem Teilnehmenden nach dem Workshop austauscht. Dieses Gespräch wird in dieser Methode bereits im Workshop simuliert. Dabei bittet der Moderator einen Teilnehmenden nach vorne und sagt augenzwinkernd, dass sie nun ganz unter sich sind. Er leitet das Gespräch mit den Worten ein „Jetzt, wo alle gegangen sind…“ (obwohl alle zusehen). Dann reflektieren die beiden „im Vertrauen“ den Workshop, ob alle Kernthemen zutage kamen, die Teilnehmenden wohl zufrieden sind, der Elefant im Raum erkannt und bennant worden ist etc.

Infos

Wichtig ist es, dass derjenige, der nach vorne gebeten wurde, sich darauf einlässt und ohne selbst Schaden zu nehmen mitreflektiert. Später wird das Gesagte mit der gesamten Runde besprochen, wodurch eine gemeinsame Reflexion entsteht. Hier kann man auch fragen, was sie wohl tatsächlich hinterher erzählen werden, was sie ihren Kollegen berichten werden oder was ihnen wohl abends durch den Kopf gehen wird.

Material

Eventuell zwei Stühle oder ein Stehtisch für die "Atmosphäre danach".

Inhaltlich

Verstrickte Prozesse

Ein Prozess wird schnell visualisiert, seine Komplexität wird sicht- und begreifbar

Inhaltlich

Verstrickte Prozesse

Ziel

Ein Prozess wird schnell visualisiert, seine Komplexität wird sicht- und begreifbar

Ablauf

Alle an einem Prozess beteiligten Personen werden versammelt und setzen oder stellen sich in einem Kreis auf. Die prozessauslösende Person bekommt ein langes, gut sichtbares Seil in die Hand, hält den Anfang fest und übergibt das Knäuel zum nächsten Prozessbeteiligten. Dieser hält wieder den Faden fest und wirft das Knäuel zum nächsten, usw. bis das Prozessende erreicht ist. Anschließend wird gemeinsam analysiert, was passiert ist bzw. gesehen wurde: „Was fällt auf?“ „Wieso hast du den gleichen Prozess mehrfach zugeworfen bekommen?“, „Was denkt der Kunde, wenn er von dem Prozess wüsste?“, „Wie fühlt ihr euch dabei?“

Infos

Man kann auslosen, wer neben wem steht oder der Moderator bestimmt die Reihenfolge. Um die Komplexität sichtbar werden zu lassen, macht es Sinn, dass Person 1 nicht neben Person 2 steht, sondern bspw. gegenüber. Diese Methode ist auch digital umsetzbar, wenn man auf einem Board den Teilnehmern Avatare gibt und sie diese mit einer Linie verbinden.

Material

Dickes, gut sichtbares Seil, alternativ Wollknäuel

Inhaltlich

Vier Ecken einer Meinung

Die Teilnehmenden diskutieren in Gruppen ihre Sichtweise zu einem bestimmten Thema

Inhaltlich

Vier Ecken einer Meinung

Ziel

Die Teilnehmenden diskutieren in Gruppen ihre Sichtweise zu einem bestimmten Thema

Ablauf

Die Moderatorin hat vier Fragen oder Statements auf Karten geschrieben (z.B. „Führung entsteht durch einen Titel“, „…durch Fachlichkeit“, „…durch Charisma“ und "...durch Persönlichkeit") und diese in die Ecken des Raums gehängt. Nun bittet er die Teilnehmenden sich entsprechend ihrer Meinung in diese Ecken zu bewegen. So entstehen kleine Gruppen mit einer gemeinsamen Standpunkten. Diese sollten einige Minuten lang untereinander diskutiert werden, bevor die Moderatorin einen Austausch unter den Gruppen anmoderiert. Dadurch, dass sich die Teilnehmenden nur für eine Ecke entscheiden müssen, entsteht natürlich Polarisation, die angesprochen und diskutiert werden sollte.

Infos

Diese Methode eignet sich gut, um unterschiedliche Sichtweisen zu verdeutlichen. Geschickt moderiert kann daraus ein reger Austausch und gegenseitiges Lernen entstehen. Manche Video- Konferenzen haben die Möglichkeit der Outbreak-Rooms, wodurch diese Methode auch virtuell durchgeführt werden kann.

Material

Karten, Stifte

Inhaltlich

Visual Network

Die Kommunikationslinien eines Teams (oder einzelner Personen) werden sichtbar

Inhaltlich

Visual Network

Ziel

Die Kommunikationslinien eines Teams (oder einzelner Personen) werden sichtbar

Ablauf

Die Team-Bezeichnung kommt als Karte auf eine Metaplanwand. Dann werden alle relevanten Stakeholder (Klienten, andere Teams, Geschäftsführung etc.) drumherum aufgeschrieben. Mit einem schwarzen Stift werden nun Linien zwischen den einzelnen Stellen gezogen. Dünne für wenig und dicke für viel Austausch und Kommunikation. Es können auch andere Facetten betrachtet werden, wie Brüche, Verzögerungen, Engpässe etc. Zudem kann mit einer anderen Stiftfarbe der Wunschzustand gezeichnet werden: wo sollte es kurze, schnelle Kommunikation geben? Wen sollten wir zusätzlich einbeziehen? Was sollte künftig anders sein? Das ergibt die visuelle Darstellung des Netzwerks eines Teams. Daraus lassen sich Erkenntnisse und Impulse für den weiteren Workshop gewinnen.

Infos

Diese Methode eignet sich ebenfalls, um die Netzwerke von Einzelpersonen entsprechend zu analysieren.

Material

Metaplanwand, Stifte

Abschluss

Vorzeitiger Bericht

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und Erlebnisse des Workshops

Abschluss

Vorzeitiger Bericht

Ziel

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und Erlebnisse des Workshops

Ablauf

Am Tag nach dem Workshop wird man häufig von Kolleg:innen gefragt, wie es gewesen ist, was man mitgenommen habe, was wertvoll war etc. Diese Fragen werden bereits im Workshop gestellt und beantwortet. Der Trainer kann sie nennen (oder aufschreiben) und die Runde bitten, so zu erzählen, als seien sie wieder im Büro und würden berichten. Alternativ kann er auch Paare oder Kleingruppen dazu bilden.

Infos

Häufig fällt den Teilnehmenden erst beim Zuhören auf, wieviel sie aus dem Workshop mitnehmen.

Material

keines

Inhaltlich

Walk and talk

Eine simple aber geniale Methode, um Teilnehmende in den Austausch zu bringen

Inhaltlich

Walk and talk

Ziel

Eine simple aber geniale Methode, um Teilnehmende in den Austausch zu bringen

Ablauf

Die Moderatorin schickt die Teilnehmenden zu einem geeigneten Zeitpunkt auf einen Spaziergang. Jedoch sollen diese die Zeit nicht nur zur Eigenreflexion nutzen, sondern paarweise an einer oder mehreren Reflexionsfragen arbeiten. Diese Fragen gilt es im Vorfeld aufzustellen. Ebenso sollten Paare gebildet werden, die gebeten werden, ihre Mobilummern untereinander auszutauschen. Nun bestimmt man eine Zeitspanne und bittet die Teilnehmenden loszugehen, sich dabei gegenseitig anzurufen und über die Reflexionsinhalte auszutauschen. Wenn alle wieder zurück bzw. wieder online sind, kann man gemeinsam über die Inhalte und Erfahrungen sprechen.

Infos

Es ist immer wieder überraschend, wie erfrischt aber auch inspiriert die Teilnehmenden von dem „Arbeits-Spaziergang“ zurückkehren. Insbesondere bei schönem Wetter ist es oft ein Highlight des Workshops. Diese Methode hat auch schon manche Retrospektive unvergesslich gemacht.

Material

Die Teilnehmenden sollten im Vorfeld informiert werden, dass sie rausgehen werden. Zudem sollte es eine Möglichkeit geben (z.B. im Chat), die Handynummern auszutauschen.

Abschluss

Was ich Dir wünsche

Die gelernten Inhalte werden mit den Personen verknüpft

Abschluss

Was ich Dir wünsche

Ziel

Die gelernten Inhalte werden mit den Personen verknüpft

Ablauf

Wenn die Teilnehmenden zwei oder mehr Tage zu einem bestimmten Thema zusammen verbracht haben, wissen sie in der Regel einiges über die Herausforderungen der anderen. Dies kann der Moderator nutzen und die Runde bitten, sich einige Minuten Zeit zu nehmen und zur folgenden Aufgabe Notizen zu machen: „Was würdest Du XY (Vorname) für die Zeit nach dem Workshop wünschen?“ Die Teilnehmenden dürfen anschließend ihre Gedanken und Notizen mit der Runde teilen. In der Regel wünschen sie sich gegenseitig, dass einzelne Inhalte und Inputs des Workshops in die Tat umgesetzt werden. Aber eventuell beziehen sie sich auch auf den Alltag der Person, welcher in Fallbeispielen oder an anderer Stelle bekannt wurde.

Infos

Diese Methode hat stellenweise den Effekt, dass die Teilnehmenden neugierig auf die weitere Entwicklung des anderen werden und sich daraus ein Netzwerk bildet.

Material

keines

Starter

Wem gehört der Arbeitsplatz?

Eröffnungs- und Reflexionsmethode für virtuelle Sessions

Starter

Wem gehört der Arbeitsplatz?

Ziel

Eröffnungs- und Reflexionsmethode für virtuelle Sessions

Ablauf

Im Vorfeld des Online-Meetings fotografiert jeder Teilnehmende seinen Arbeitsplatz und lädt das Bild an geeigneter Stelle hoch, damit alle anderen es sehen können. Es soll jedoch anonym bleiben. Anschließend sollen die anderen Teilnehmenden die jeweiligen Arbeitsplätze den Kolleg:innen zuordnen und damit raten, welcher Platz zu wem passt. Die Auflösung sorgt sicherlich für manchen Aha-Effekt.

Infos

Interessant bei dieser Methode sind auch die Anmerkungen auf der Ton-Spur. „Weil Julia so strukturiert ist, denke ich dass dieser Platz…“ oder „Ich hätte nicht gedacht, dass Thomas ein Händchen für Design hat. Hier im Büro ist er…“ Daraus kann ein fähiger Moderator sicherlich einiges an zusätzlicher Reflexion gewinnen.

Material

Fotos der Arbeitsplätze

Starter

Wie der Tag begann…

Hypothesen bilden, wie andere Teilnehmende in der Regel ihre Tage beginnen

Starter

Wie der Tag begann…

Ziel

Hypothesen bilden, wie andere Teilnehmende in der Regel ihre Tage beginnen

Ablauf

Jeder Teilnehmende rät, wie der Sitznachbar zu seiner Linken/Rechten den Tag wohl beginnt. Wenn man sich kennt, kann man einige „Insider“ nennen, wenn nicht, ist es ein großes Ratespiel („Bestimmt hat sie eine Katze, die sie weckt. Dann trinkt sie zwei Kaffee mit Zucker…“). Anschließend korrigiert oder bestätigt die Sitznachbarin das soeben genannte.

Infos

Interessant ist die Beobachtung, dass Teilnehmende, die sich noch nie begegnet sind, auch eine ganz gute Trefferquote beim Raten haben. Das kann insbesondere für Seminare mit Inhalten aus dem Bereich „Selbst- und Fremdbild“ sehr nützlich sein. Weitere Variante (auch für den zweiten Tag des Seminars): Wie sein Abend wohl verlief…

Material

keines

Inhaltlich

Wiederholen und vermeiden

Im Nachhinein eines kritischen oder auch eines positiven Ereignisses wird ein Resümee gezogen

Inhaltlich

Wiederholen und vermeiden

Ziel

Im Nachhinein eines kritischen oder auch eines positiven Ereignisses wird ein Resümee gezogen

Ablauf

Nachdem man eine Krisensituation bewältigt hat, kann man den Umgang mit dieser und den Prozess der Lösung genauer betrachten. Dazu fragt ein Moderator, welche der Maßnahmen/Handlungen man künftig wiederholen und welche man vermeiden würde, wenn sich der Vorfall wiederholt. Zudem ist es ratsam, die Erfahrungen Themengebieten zuzuordnen, um noch mehr Struktur zu erhalten. Das können z.B. Technik, Prozess, Kommunikation etc. sein. Das ganze an der Wand visualisiert, könnte folgendermaßen aussehen:

Infos

Man kann auch positive Ereignisse hinterher beleuchten, um sie möglichst zu wiederholen.

Material

Tape, Klebekarten, Stifte, vorbereitete Themengebiete

Inhaltlich

Wissens-Mindmap eines Teams

Ein Team visualisiert sein Wissen und Unwissen

Inhaltlich

Wissens-Mindmap eines Teams

Ziel

Ein Team visualisiert sein Wissen und Unwissen

Ablauf

In die Mitte einer Metaplanwand bzw. eines digitalen Boards schreibt man „Wissen des Teams XY“. Davon abgehend sollen die Teilnehmenden nun zunächst dicke „Äste“ ziehen, die die Hauptwissensstränge des Teams darstellen sollen. Also z.B. „Programmieren“, „Abrechnung“ und „Analysen“. Von diesen sollen nun im nächsten Schritt dünnere Äste abgehen mit den Unterthemen wie z.B. „Excel“ etc. So wächst nach und nach eine Mindmap des Team-Wissens. Zudem ist es möglich, die einzelnen Äste mit Personen bzw. Namen zu versehen, was Erkenntnisse über Wissensmonopole u.ä. ergibt. Wenn man nun eine Umrandung um die bestehenden Wissensäste zieht, ergibt das im Prinzip den Tellerrand, bis zu welchem das Team Wissen besitzt. Interessant ist es nun Themengebiete einzuzeichnen, die außerhalb dessen liegen. Die Frage, ob es sich lohnt oder sogar zwingend ist, sich diese neuen Themen anzueignen, kann ein wichtiger Punkt für den weiteren Workshop sein.

Infos

Die Erkenntnis um die Wissensmonopole hat grundsätzlich Potential für Entwicklung, zugleich aber auch für Konflikte, ist also mit Vorsicht anzuwenden.

Material

Metaplanwand und Stifte, bzw. ein online-Board, ebenfalls mit Stiften und Beschriftungsmöglichkeiten

Inhaltlich

World-Café

Eine informelle, lockere (Großgruppen-) Methode, um Infos und Antworten zu sammeln

Inhaltlich

World-Café

Ziel

Eine informelle, lockere (Großgruppen-) Methode, um Infos und Antworten zu sammeln

Ablauf

Auf mehrere (möglichst Steh-) Tische werden Flipchartblätter und Stifte gelegt. In die Mitte der Blätter werden Fragestellungen geschrieben, die beantwortet werden sollen. Die Teilnehmenden sollen diskutieren und ihre Antworten kreuz und quer auf das Blatt schreiben. Der Moderator kann im Vorfeld eine Struktur vorgeben (z.B. fünf Teilnehmer je Tisch, nach sechs Minuten wechseln im Uhrzeigersinn etc.) oder gar nichts vorgeben, sodass eine Eigendynamik entsteht. Sobald man an einen anderen Tisch wechselt, betrachtet man die bisherigen Anmerkungen und ergänzt diese. Anschließend sollten die Blätter z.B. an der Wand aufgehängt und die Ergebnisse präsentiert/diskutiert werden. Es kann je Tisch ein Co-Moderator abgestellt werden, der die neuen Teilnehmenden "empfängt" und die bisherige Diskussion und die Ergebnisse zusammenfasst.

Infos

Die Methode eignet sich gut, um einen Workshop zu beginnen oder grundsätzlich Bewegung reinzubringen. Sie ist etwas zeitaufwendig, bringt zugleich viele Erkenntnisse und Antworten.

Material

Flipchartpapier, Stifte, (Steh-) Tische, Timer

Abschluss

Zertifikat selbst schreiben

Die Teilnehmenden sollen selbst über Lernerfolge des Workshops entscheiden

Abschluss

Zertifikat selbst schreiben

Ziel

Die Teilnehmenden sollen selbst über Lernerfolge des Workshops entscheiden

Ablauf

Am Ende eines Seminars oder Workshops werden manchmal Zertifikate vergeben. Bei dieser Methode sollen die Teilnehmenden selbst ausfüllen, was diejenigen Inhalte und Erkenntnisse waren, die sie daraus mitnehmen. Über die Ergebnisse dieser Selbstreflexion kann anschließend ein Austausch erfolgen. Es ist auch möglich, dass einige Anteile bereits im Zertifikat stehen und nur einige oder ein einziger Anteil von den Teilnehmenden selbst benannt wird. Dieses ist dennoch sehr wichtig oder inspirierend für ihn oder sie.

Infos

Dem Moderator bleibt es überlassen, ob er zusätzlich zu diesen selbsterstellten Zertifikaten noch „formellere“ verteilt.

Material

Vorgefertigte Zertifikate mit Blanko-Zeilen

Starter

Zu spät ins Meeting

Ein kleiner Spaß zu Beginn eines virtuellen Meetings

Starter

Zu spät ins Meeting

Ziel

Ein kleiner Spaß zu Beginn eines virtuellen Meetings

Ablauf

Wenn eine Person noch im Meeting fehlt, können sich die bereits anwesenden einen kleinen Spaß erlauben und z.B. folgendes absprechen: • Wenn die noch fehlende Person hinzukommt, bewegt sich keiner derjenigen, die schon länger drin sind und alle tun so, als sei die Leitung eingefroren. • Oder man spricht sich ab, immer zeitversetzt zu der zuletzt hinzugekommenen Person, was so wirkt, als hätte jemand eine "langsame Leitung" • Auch kann man sie bitten, die „Unterlagen die heute per Post gekommen sind“ aus dem Briefkasten zu holen, während alle so tun, als hätten sie dies bereits erledigt

Infos

Da es natürlich ein kleiner Spaß auf Kosten einer einzelnen Person ist, muss das Teamgefüge stimmig sein und es muss hinterher deutlich werden, dass es hätte jeden treffen können, der zu spät ins Meeting gekommen wäre

Material

keines